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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 5457085 times)
versprichnix
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January 16, 2020, 01:52:26 PM
 #88101

Langfristig haben die Naturvölker (und Tiere und Pflanzen) eindeutig höhere Überlebenschancen.
Das darf man wohl als empirisch widerlegt ansehen.
Die hohe Kindersterblichkeit außerhalb "zivilisierter" kapitalistischer Gesellschaften stellt eine Art natürlicher Auslese zuungunsten einer solchen Lebensweise dar.

Auch wir können sterben wie die Fliegen, das kommt noch. Das Ende einer Heuschreckenplage ist für mich keine Metapher für den Menschen.

Naturvölker, die sich beliebig vermehren, haben den Schritt in den Kapitalismus vollzogen. Es gibt auch Naturvölker mit Bevölkerungskontrolle.

Die Verbrämung sog. "Naturvölker" als im Einklang mit der Natur lebend, ohne diese zu zerstören, ist im Übrigen ebenfalls eine rassistisch verblendete Sichtweise der weißen Wohlstandsgesellschaft des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts.
Der Raubbau an der Natur ist auch für diese vermeintlich so benignen Kulturen hinreichend belegt.
Ein extremes Beispiel ist sicherlich die Rodung der Osterinsel.

Das Beispiel mit der Osterinsel ist praktizierter Kapitalismus im kleinen Maßstab. Das geht auch global.

Vielleicht interpretieren wir Kapitalismus nur unterschiedlich. Für mich ist Kapitalismus einfach nur, den Ranzen nicht voll zu bekommen. Das geht mal mit Konsum, mal mit Kinder kriegen.
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January 16, 2020, 02:17:39 PM
 #88102

Es gibt auch Naturvölker mit Bevölkerungskontrolle.
Hast du dafür Beispiele?
Mir sind tatsächlich keine bekannt, allerdings bin ich auch weder Anthropologe noch Historiker, insofern wäre ich dankbar, in diesem Bereich Wissenslücken füllen zu können.

Mir fallen im Gegenteil leider zahlreiche Beispiele für den Raubbau an der Natur auch und gerade durch vor- oder frühzivilisatorische Gesellschaften ein.
Ob das nun die Ausrottung der großen Landsäugetiere auf dem nordamerikanischen Kontinent im Gefolge der Wanderungsbewegungen nach der letzten Eiszeit ist, oder die Ausrottung der Moas in Indonesien durch polynesische Siedler.
Als Lektüreempfehlung verweise ich hierzu einmal exemplarisch auf Jared Diamonds Kollaps.

Das Beispiel mit der Osterinsel ist praktizierter Kapitalismus im kleinen Maßstab.
Man kann natürlich jeden Begriff so unendlich weit dehnen, dass er letzten Endes nicht mehr erkennbar der Kommunikation zwischen Menschen mit unterschiedlichem Wissensstand dienen kann.
Nur beschränkt man sich dann in diesem Sprachgebrauch letztlich auf einen solipsistischen inneren Monolog.

Vielleicht interpretieren wir Kapitalismus nur unterschiedlich. Für mich ist Kapitalismus einfach nur, den Ranzen nicht voll zu bekommen.
Dafür gab es, so wage ich zu behaupten, bereits lange vor der Einführung des Begriffs "Kapitalismus" ein wesentlich einfacheres Wort: Gier. Wink

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January 16, 2020, 02:26:46 PM
 #88103

Ich habe mir mal quasi im Nachgang zu dieser Diskussion den aktuellen Bofinger (5. Auflage) geholt.
Interesting. Vielleicht guck ich da auch mal rein.
Ist es nicht wert. Falls du das Buch zufällig mal in die Finger bekommst, ja. Aber kauf es nicht aus dem Grund.
Ich habe mittlerweile festgestellt, dass er Bitcoin auch noch in Teilen des Vorworts, in ein, zwei Absätzen in einleitenden Kapiteln und natürlich auf dem Buchrücken erwähnt, ohne allerdings in irgendeiner Weise ein Mehr an Informationen zu liefern.
Insgesamt erweckt das ein wenig den Eindruck, als hätte er vom Verleger gesagt bekommen "wir brauchen eine neue Auflage mit Bitcoins", und weil er da keine Lust drauf hatte, hat er irgendeinen Erstsemester drangesetzt, 5 Seiten dazu zu kritzeln, und das dann einfach eingefügt. Roll Eyes


Eine aggressive Kultur wird immer die weniger Aggressiven dominieren und ausrotten. Blöderweise und überspitzt formuliert ist die aggressivste und erfolgreichste Kultur der zumindest letzten 500 Jahre der Raubtierkapitalismus mit pseudomoralischem Zuckerguss.
500 Jahre? Entweder übertreibst du masslos, oder du irrst.

Für gewöhnlich spricht man von Kapitalismus seit ca. 250 Jahren (je nach Auslegung auch erst deutlich kürzer).
Natürlich kann man unter erheblicher Dehnung des Begriffs jede Epoche nach dem Feudalismus als frühkapitalistisch bezeichnen, nur ergibt der Begriff in so einer weiten Auslegung dann einfach keinen Sinn mehr, da er so nicht zur trennscharfen Abgrenzung zu anderen sozioökonomischen Modellen taugt.

Einen "Raubtierkapitalismus" gibt es jedenfalls in der wirtschaftswissenschaftlichen Sichtweise nicht, und AFAIK auch nicht in der historischen.
Wenn dies eine pejorative Verfremdung des voll ausgebildeten Kapitalismus darstellen soll (wovon ich jetzt einfach mal ausgehe), kann man von einem solchen wohl kaum vor dem späten 18. Jahrhundert sprechen.

Nun bin ich selbst kein überzeugter Kapitalist, weshalb ich natürlich gerne zu kapitalismuskritischen Tendenzen neige, deshalb möchte ich dir auch nicht zu sehr widersprechen.
Ich muss allerdings bei aller Kritik auch neidlos anerkennen, dass die gegenwärtige Form insbesondere des sozialdemokratisch eingedämmten Kapitalismus die Lebensqualität von Milliarden Menschen auf diesem Planeten verbessert hat, und dies bis heute weiterhin tut.
Hier von "pseudomoralischem Zuckerguss" zu sprechen, wird IMHO der Tatsache nicht gerecht, dass Milliarden Menschen eben gerade nicht hungers gestorben, nicht an Seuchen krepiert sind, und nicht infolge anderer Naturgewalten dahingerafft wurden.

Einfacher gesagt: Milliarden Menschen verdanken ihr Leben dem Kapitalismus.
Das darf man als historische Tatsache bezeichnen.


Darf man nicht.
Es ist schlichtweg eine Behauptung. Wird gerne von Kapitalismusbefürwortern verwendet.

Ich behaupte: mehr Menschen verdanken ihrem Tod (vgl. Was ist Leben, was ist Tod) dem Kapitalismus.

Keine Frage, die Lebensqualität vieler ist gestiegen. Aber gilt das auch für die Mehrheit?

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January 16, 2020, 03:08:18 PM
 #88104

Ich habe mir mal quasi im Nachgang zu dieser Diskussion den aktuellen Bofinger (5. Auflage) geholt.
Interesting. Vielleicht guck ich da auch mal rein.
Ist es nicht wert. Falls du das Buch zufällig mal in die Finger bekommst, ja. Aber kauf es nicht aus dem Grund.
Ich habe mittlerweile festgestellt, dass er Bitcoin auch noch in Teilen des Vorworts, in ein, zwei Absätzen in einleitenden Kapiteln und natürlich auf dem Buchrücken erwähnt, ohne allerdings in irgendeiner Weise ein Mehr an Informationen zu liefern.
Insgesamt erweckt das ein wenig den Eindruck, als hätte er vom Verleger gesagt bekommen "wir brauchen eine neue Auflage mit Bitcoins", und weil er da keine Lust drauf hatte, hat er irgendeinen Erstsemester drangesetzt, 5 Seiten dazu zu kritzeln, und das dann einfach eingefügt. Roll Eyes


Eine aggressive Kultur wird immer die weniger Aggressiven dominieren und ausrotten. Blöderweise und überspitzt formuliert ist die aggressivste und erfolgreichste Kultur der zumindest letzten 500 Jahre der Raubtierkapitalismus mit pseudomoralischem Zuckerguss.
500 Jahre? Entweder übertreibst du masslos, oder du irrst.

Für gewöhnlich spricht man von Kapitalismus seit ca. 250 Jahren (je nach Auslegung auch erst deutlich kürzer).
Natürlich kann man unter erheblicher Dehnung des Begriffs jede Epoche nach dem Feudalismus als frühkapitalistisch bezeichnen, nur ergibt der Begriff in so einer weiten Auslegung dann einfach keinen Sinn mehr, da er so nicht zur trennscharfen Abgrenzung zu anderen sozioökonomischen Modellen taugt.

Einen "Raubtierkapitalismus" gibt es jedenfalls in der wirtschaftswissenschaftlichen Sichtweise nicht, und AFAIK auch nicht in der historischen.
Wenn dies eine pejorative Verfremdung des voll ausgebildeten Kapitalismus darstellen soll (wovon ich jetzt einfach mal ausgehe), kann man von einem solchen wohl kaum vor dem späten 18. Jahrhundert sprechen.

Nun bin ich selbst kein überzeugter Kapitalist, weshalb ich natürlich gerne zu kapitalismuskritischen Tendenzen neige, deshalb möchte ich dir auch nicht zu sehr widersprechen.
Ich muss allerdings bei aller Kritik auch neidlos anerkennen, dass die gegenwärtige Form insbesondere des sozialdemokratisch eingedämmten Kapitalismus die Lebensqualität von Milliarden Menschen auf diesem Planeten verbessert hat, und dies bis heute weiterhin tut.
Hier von "pseudomoralischem Zuckerguss" zu sprechen, wird IMHO der Tatsache nicht gerecht, dass Milliarden Menschen eben gerade nicht hungers gestorben, nicht an Seuchen krepiert sind, und nicht infolge anderer Naturgewalten dahingerafft wurden.

Einfacher gesagt: Milliarden Menschen verdanken ihr Leben dem Kapitalismus.
Das darf man als historische Tatsache bezeichnen.


Darf man nicht.
Es ist schlichtweg eine Behauptung. Wird gerne von Kapitalismusbefürwortern verwendet.

Ich behaupte: mehr Menschen verdanken ihrem Tod (vgl. Was ist Leben, was ist Tod) dem Kapitalismus.

Keine Frage, die Lebensqualität vieler ist gestiegen. Aber gilt das auch für die Mehrheit?


Jeder ist seines Glückes Schmied... und ja ich habe mir alles selbst aufgebaut und war als Kind und Jugendlicher von Armut geprägt.

Entweder man bemitleidet sich das ganze leben selbst und gibt dem Kapitalismus die Schuld oder man arbeitet an sich und akzeptiert das System... mit fleiß wird man dann im Anschluss belohnt und darf die Früchte des Kapitalsmus ernten... Sonnige Grüße aus Culebro Grin hier beginnt grad der Tag
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January 16, 2020, 05:00:48 PM
 #88105

Einfacher gesagt: Milliarden Menschen verdanken ihr Leben dem Kapitalismus.
Das darf man als historische Tatsache bezeichnen.
Es ist schlichtweg eine Behauptung.

q.e.d.

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January 16, 2020, 05:46:32 PM
 #88106

Eine aggressive Kultur wird immer die weniger Aggressiven dominieren und ausrotten. Blöderweise und überspitzt formuliert ist die aggressivste und erfolgreichste Kultur der zumindest letzten 500 Jahre der Raubtierkapitalismus mit pseudomoralischem Zuckerguss.
500 Jahre? Entweder übertreibst du masslos, oder du irrst.

Für gewöhnlich spricht man von Kapitalismus seit ca. 250 Jahren (je nach Auslegung auch erst deutlich kürzer).
Natürlich kann man unter erheblicher Dehnung des Begriffs jede Epoche nach dem Feudalismus als frühkapitalistisch bezeichnen, nur ergibt der Begriff in so einer weiten Auslegung dann einfach keinen Sinn mehr, da er so nicht zur trennscharfen Abgrenzung zu anderen sozioökonomischen Modellen taugt.

Einen "Raubtierkapitalismus" gibt es jedenfalls in der wirtschaftswissenschaftlichen Sichtweise nicht, und AFAIK auch nicht in der historischen.
Wenn dies eine pejorative Verfremdung des voll ausgebildeten Kapitalismus darstellen soll (wovon ich jetzt einfach mal ausgehe), kann man von einem solchen wohl kaum vor dem späten 18. Jahrhundert sprechen.

Joa. Ich bin auch kein Historiker. Imho ist der britische Imperialismus Raubtierkapitalismus bzw. ging in diesen über. Ich habe die Begrifflichkeiten nicht klar definiert. Ein bisschen Polemik ist dabei.

Nun bin ich selbst kein überzeugter Kapitalist, weshalb ich natürlich gerne zu kapitalismuskritischen Tendenzen neige, deshalb möchte ich dir auch nicht zu sehr widersprechen.
Ich muss allerdings bei aller Kritik auch neidlos anerkennen, dass die gegenwärtige Form insbesondere des sozialdemokratisch eingedämmten Kapitalismus die Lebensqualität von Milliarden Menschen auf diesem Planeten verbessert hat, und dies bis heute weiterhin tut.
Hier von "pseudomoralischem Zuckerguss" zu sprechen, wird IMHO der Tatsache nicht gerecht, dass Milliarden Menschen eben gerade nicht hungers gestorben, nicht an Seuchen krepiert sind, und nicht infolge anderer Naturgewalten dahingerafft wurden.

Cui bono?

Der Kapitalismus fiel ja nicht vom Himmel sondern ist vielleicht nichts weiter als die bürgerliche Folge und Form des Imperialismus der europäischen Großmächte. Aus:

Quote
Wir brauchen neu eroberte Ländereien um Steuern und Gold zu erpressen damit wir in Europa erfolgreich Krieg führen können, ...

wurde

Quote
Wir brauchen neuen wirtschaftlichen Einflussbereich um unsere Produkte abzusetzen damit wir erfolgreich Geld akkumulieren können, ...

und

Quote
... wenn ihr nicht wollt, so gebrauchen wir Gewalt.

Man kann Absatzmärkte durch Eroberung unerschlossener Gebiete erzeugen (die Erde ist aber eine Kugel mit begrenzter Fläche), und zusätzlich durch Förderung des Bevölkerungswachstums. Alles mit der potentiellen Ausrede, was Gutes zu tun. Dazu müssen sich die Wilden aber dem bestmöglichen Lebensstil öffnen. Falls nicht gibt es was auf die Mütze.

Einfacher gesagt: Milliarden Menschen verdanken ihr Leben dem Kapitalismus.
Das darf man als historische Tatsache bezeichnen.

Geht es den meisten Leuten in den von Imperialisten/Kapitalisten zwangsbeglückten Landstrichen heute wirklich qualitativ besser? Und würden sie diese Beglückung wieder wählen (unter der Voraussetzung, dass sie eine Wahl hatten), wenn sie gewußt hätten wie das Heute aussieht? (Ich gebe zu, die zweite Frage ist rein akademischer Natur)
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January 16, 2020, 06:58:47 PM
 #88107

P.S.:

Gleich auf 3sat (20:15):

https://www.3sat.de/wissen/wissenschaftsdoku/die-blockchain-revolution-104.html
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January 16, 2020, 07:07:07 PM
 #88108

Einfacher gesagt: Milliarden Menschen verdanken ihr Leben dem Kapitalismus.
Das darf man als historische Tatsache bezeichnen.
Geht es den meisten Leuten in den von Imperialisten/Kapitalisten zwangsbeglückten Landstrichen heute wirklich qualitativ besser?
In Ermangelung geeigneter Kriterien zur Beurteilung muss ich das mit einem "kommt drauf an" beantworten.
Ich tendiere jedenfalls zu ja.

IMHO dürfte die überwältigende Mehrheit der bisher auf diesem Planeten geborenen Angehörigen der Spezies Mensch stets die Auffassung vertreten haben, dass das Leben dem Tod vorzuziehen ist, und wohl auch eine qualitative Verbesserung darstellt. Wink

Und würden sie diese Beglückung wieder wählen (unter der Voraussetzung, dass sie eine Wahl hatten), wenn sie gewußt hätten wie das Heute aussieht?
Das lässt sich IMHO sogar wesentlich eindeutiger bejahen.
Millionen von Menschen ziehen jedes Jahr eine zwar prekäre, aber dennoch urbane Lebensweise der Subsistenz auf dem Lande vor.
Dies ist unter dem Begriff "Landflucht" einschlägig.

Da zumindest in meinen Augen kein absolutes Hindernis für einen einmal landgeflohenen besteht, zu seiner alten Lebensweise zurückzukehren, muss man davon ausgehen, dass bei einer geänderten Präferenz zuungunsten der urbanen Lebensweise eine entsprechende Stadtflucht zu beobachten wäre.
Würden die Menschen also in größerem Umfang die Abkehr von o.g. "Beglückung" präferieren, müsste sich die Landflucht umkehren.

Die Tatsache, dass das nicht passiert, darf man mit Fug und Recht als Abstimmung mit den Füßen zugunsten der "Beglückung" bezeichnen.


Vereinfacht gesagt:
a) Mensch lebt in Subsistenzwirtschaft auf dem Land
b) Mensch zieht in die Stadt
c) Mensch lebt nun prekär
d) Mensch zieht zurück aufs Land
Wäre d > b, gäbe es kein Phänomen "Landflucht".
Landflucht existiert, ergo d < b.

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January 16, 2020, 09:47:26 PM
 #88109

Zur Konzentration von Menschen in Städten habe ich meine eigene Theorie, ich betrachte die Menschen aus den Augen eines Außerirdischen, damit ich meine persönliche Befindlichkeit reduziere. Vom Mars aus sieht es ähnlich aus wie Ameisenkolonien, nur mit einem höheren Grad an Spezialisierung. Und so wie Ameisen am Ende nicht wissen, warum ihr Bau tragfähig ist, wissen auch die Menschen nicht wirklich, warum Technik funktioniert. Das ist alles eine Selbstorganisation.

Kann es sein, dass in der Vergangenheit diese Konzentrationsbewegungen in die Städte immer vor großen Kriegen stattfanden? Wenn ja, dann ist es die Vorbereitung zu einer großen gegenseitigen Auslöschung. Wenige Bomben können eine große Anzahl von Menschen vernichten. Das ist die von der Natur erzwungene Methode, indirekt wieder Bäume wachsen zu lassen.
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January 16, 2020, 10:11:22 PM
 #88110

Kann es sein, dass in der Vergangenheit diese Konzentrationsbewegungen in die Städte immer vor großen Kriegen stattfanden? Wenn ja, dann ist es die Vorbereitung zu einer großen gegenseitigen Auslöschung. Wenige Bomben können eine große Anzahl von Menschen vernichten. Das ist die von der Natur erzwungene Methode, indirekt wieder Bäume wachsen zu lassen.

Interessanter Ansatz!
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January 16, 2020, 10:22:22 PM
 #88111

Kann es sein, dass in der Vergangenheit diese Konzentrationsbewegungen in die Städte immer vor großen Kriegen stattfanden?
Nein. Die Landflucht wurde durch das Wegfallen der Notwendigkeit von Befestigungsanlagen um urbane Siedlungen sogar verstärkt.
Als weitere zwingende Voraussetzungen gelten insbesondere Überschüsse in der agrarischen Produktion & der Aufbau von Infrastruktur wie Wassermanagement.
Anders gesagt: die Akkumulation von Kapital.

Generell wird davon ausgegangen, dass die allgemein höhere Produktivität in Agglomerationen zu einer positiven Feedback-Loop für die Urbanisierung führt.
Auch die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft, also die steigende Produktivität von Arbeitern in der Landwirtschaft, führt gleichzeitig zu einem Wegfall von Arbeitsplätzen auf dem Land und einer besseren Nahrungsmittelversorgung der Städte.

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January 17, 2020, 12:27:13 AM
 #88112

Einfacher gesagt: Milliarden Menschen verdanken ihr Leben dem Kapitalismus.
Das darf man als historische Tatsache bezeichnen.
Es ist schlichtweg eine Behauptung.

q.e.d.
q.w.k.   Grin

Kannst Du zu der Grafik mal eine Quelle schicken bzw. erläutern was da genau dargestellt wird?
(rein aus Interesse, ohne dass ich mich in eure Diskussion einklinken möchte...)

“I refuse to join any club that would have me as a member” G. Marx
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January 17, 2020, 07:15:04 AM
 #88113

Generell wird davon ausgegangen, dass die allgemein höhere Produktivität in Agglomerationen zu einer positiven Feedback-Loop für die Urbanisierung führt.
Auch die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft, also die steigende Produktivität von Arbeitern in der Landwirtschaft, führt gleichzeitig zu einem Wegfall von Arbeitsplätzen auf dem Land und einer besseren Nahrungsmittelversorgung der Städte.

Und warum sollte das auch in Zukunft funktionieren? Wenn die Leute in den Städten nur noch Bullshitjobs nachgehen, welche einzig durch hirnlosen Konsum gestützt werden (das ist jetzt schon teilweise so), dann kann das auch schnell mal kippen. Und was dann? Gehen dann wieder alle aufs Land zurück? Geht gar nicht, da es dort keine Arbeit gibt. Also wird man sich die Köpfe um die Futtertröge einschlagen.

BTW, was macht eigentlich der Kurs?
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January 17, 2020, 07:19:57 AM
 #88114

Generell wird davon ausgegangen, dass die allgemein höhere Produktivität in Agglomerationen zu einer positiven Feedback-Loop für die Urbanisierung führt.
Auch die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft, also die steigende Produktivität von Arbeitern in der Landwirtschaft, führt gleichzeitig zu einem Wegfall von Arbeitsplätzen auf dem Land und einer besseren Nahrungsmittelversorgung der Städte.

Und warum sollte das auch in Zukunft funktionieren? Wenn die Leute in den Städten nur noch Bullshitjobs nachgehen, welche einzig durch hirnlosen Konsum gestützt werden (das ist jetzt schon teilweise so), dann kann das auch schnell mal kippen. Und was dann? Gehen dann wieder alle aufs Land zurück? Geht gar nicht, da es dort keine Arbeit gibt. Also wird man sich die Köpfe um die Futtertröge einschlagen.

BTW, was macht eigentlich der Kurs?

Der Steigt, das nächste Halving treibt aus meiner Sicht diesen voran, auch wenn es manche anders sehen Smiley

Es war in der Bitcoin Geschichte schon immer so, das vor und vor allem kurz nach dem Halving der Kurs in die Höhe geschossen ist, warum sollte es denn dieses Mal anders sein...
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January 17, 2020, 08:42:52 AM
 #88115

Der Steigt, das nächste Halving treibt aus meiner Sicht diesen voran, auch wenn es manche anders sehen Smiley

Es war in der Bitcoin Geschichte schon immer so, das vor und vor allem kurz nach dem Halving der Kurs in die Höhe geschossen ist, warum sollte es denn dieses Mal anders sein...


was wir bei bitcoin aber auch gelernt haben ist, das dieser immer für eine überraschung gut ist und sich an keine regeln (ausser der consensus) hält

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January 17, 2020, 08:45:50 AM
 #88116

Das ist ja schon fast der Frühling . So viel grün habe ich bei Coinmarketcap schon lange nicht mehr gesehen. Und das beste daran ist das tatsächlich alle meine Favoriten dabei sind. So kann es gerne bis Mai oder weitergehen. Und das gute daran ist natürlich das 95% der Assets Steuerfrei sind nach langen halten .Und Cointracking zeigt auch grüne Zahlen. Na mal sehen wie es sich entwickelt in den nächsten Monaten. Ich bin jedenfalls jetzt doch vorsichtig optimistisch was die nächste Zeit betrifft. Hoffen wir mal das beste

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oligatrik
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Absolut richtig, ich für meinen Teil gehe davon aus das wir schon dieses Jahr neuen Allzeithoch sehen werden, was bislang auch nicht viele für Möglich halten, aber unser Bitcoin ist bekantlich einfach unberechenbar und kurzfristig nicht vorhersehebar  Grin
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 #88118

Kurz mal Off-Topic:
Hat Bitstamp letzter Zeit oder so Probleme mit Überweisungen usw. ? Ich habe vor 3-4 Tagen eine Überweisung nach Bitstamp getätigt und bis jetzt noch nichts da. Das hat eigentlich immer 1-2 Tage gedauert.
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January 17, 2020, 01:20:53 PM
 #88119


Das ist glaube ich schon mittlerweile die dritte Wiederholung dieser Sendung.... Aber wenn es dem Kurs hilft.  Grin

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January 17, 2020, 04:05:07 PM
 #88120


Kannst Du zu der Grafik mal eine Quelle schicken bzw. erläutern was da genau dargestellt wird?
(rein aus Interesse, ohne dass ich mich in eure Diskussion einklinken möchte...)
Das ist (vereinfacht gesagt) die Entwicklung der Lebenserwartung über die letzten 150 Jahre.
Warum vereinfacht gesagt?
Lebenserwartung ist ein schwierig zu bestimmender Wert.
Es ist nicht so einfach, dass es schon ausreichend würde, das Durchschnittsalter aller Todesfälle in einem Jahr zu ermitteln.
Dann nämlich würde die Lebenserwartung z.B. extrem explodieren, wenn die Kindersterblichkeit deutlich reduziert wird.

Deshalb haben Organisationen, die an der genauen Bestimmung einer "brauchbaren" Lebenserwartung haben, also insbesondere Rentenversicherungen, Lebensversicherungen und natürlich auch ganz allgemein Wohlfahrtsstaaten, schon seit Jahrhunderten nach besseren Methoden gesucht.

Das Lee-Carter-Modell ist seit ungefähr den 90er Jahren der Standard in dem Bereich und wird u.a. von der UNO verwendet.
Da wird eine Matrix erstellt für jede Altersgruppe, und ermittelt, wie lange ein Mitglied dieser Gruppe wohl noch zu leben hat.
Zugleich wird eine Prognose abgegeben, wie sich diese entwickeln wird (das ist bei den Älteren weniger wichtig, fällt aber bei den jungen Jahrgängen stärker ins Gewicht).
Deshalb ergeben sich aus der Prognose und dem tatsächlichen Verlauf auch gewisse Abweichungen, die umso größer sind, wenn in einem bestimmten Zeitraum die Lebenserwartung deutlich steigt.

Die zwei Linien 1870-1920 haben natürlich damit zu tun, dass hier ein Vergleich der zwei Gruppen
a) in diesem Zeitraum geboren (Geburtenjahrgänge)
b) bereits vorher geboren, in diesem Zeitraum lebend
vorgenommen wurde.

Aber genau genommen habe ich einfach nur irgendeine aktuelle Abbildung der Entwicklung der Lebenserwartung rausgesucht, um meinen Punkt zu untermauern:
Im Kapitalismus leben die Menschen offensichtlich länger.

All free men, wherever they may live, can use Bitcoin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words "Ich bin ein Bitcoiner!"
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