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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 5363776 times)
qwk
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February 15, 2019, 10:20:25 AM
 #82361

*schnipp schnapp*
Oder, um es anders zu sagen: wenn wir heute nix mehr exportieren würden*, hätten wir halt mal ein Wirtschaftswachstum von -7%.
Meine Aussage mag überspitzt gewesen sein, aber sie ist dennoch korrekt. Du bestätigst sie sogar indem Du den Effekt quantifizierst. Oder, um es anders zu sagen: wenn wir heute nix mehr exportieren würden, dann hätten wir nicht nur ein Wirtschaftswachstum von -7% sondern auch noch eine Menge Nebeneffekte.
Die Aussage, die ich eigentlich kritisieren wollte, hast du leider nicht gequoted:
Nicht der Arbeitnehmer kauft Zeug, sondern z.B. der Chinese oder U.S.-Amerikaner.
Und genau diese Aussage halte ich für widerlegbar.
Es kauft eben nicht der Chinese oder Ami unser Zeug, sondern überwiegend sehr wohl der brave Deutsche.

Und dieser Trend verstärkt sich sogar.
Im Wandel vom sekundären hin zum tertiären Sektor* (also von der Industrie- hin zur Dienstleistungs-Gesellschaft) ist eine stärker auf den Export gerichtete Wirtschaft weniger zu erwarten als eine Binnenwirtschaft.
Deutschland ist vor allem auch deshalb "Exportweltmeister", weil wir eine rückständige Industrie-Nation des zwanzigsten Jahrhunderts sind.


* die moderne Idee vom Quartären Sektor (Information) bedeutet vor allem, dass das klassische Bild vom Außenhandel ohnehin an Bedeutung verliert.
Google & Facebook exportieren nicht im klassischen Sinne.

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February 15, 2019, 10:35:03 AM
 #82362

Du siehst die Hodler und Spekulanten eher als schwache Einflussfaktor an bzw. koppelst sie von dem User der Bitcoin nur nutzen will ab. Ich hingegen fasse diese Teilnehmer als mit weitem Abstand größte Gruppe der User auf, die durch ihre Handlungen ja eigentlich der Verteilung von Bitcoin als Währung eher im Weg stehen.
Das hat nichts damit zu tun, ob die eine oder andere Gruppe einen starken oder schwachen Einfluss hat.
Es kommt einfach nur darauf an, wie sich das auf den Gebrauch von Bitcoin als Währung auswirkt.
Der Gebrauch als Währung ist die Zahlungsmittelfunktion des Geldes.
Der Spekulant oder Hodler interessiert sich aber nicht für die Zahlungsmittelfunktion.

Einfach gesagt:
aus Sicht des einfachen Nutzers, der mit Bitcoin zahlen will, ist es relativ egal, wie sich der Kurs mittel- bis langfristig entwickelt.
Er ist lediglich daran interessiert, wie er Bitcoin nutzen kann.
Und hier ist es nicht der Kursanstieg oder -verfall, der ein Problem darstellt, sondern die Volatilität.
Die Volatilität zwingt den Nutzer, seine Bitcoins schnell wieder auszugeben.
Es kommt also zu einer subjektiven Teuerung (Inflation) aus Sicht des Nutzers (wegen der hohen Umlaufgeschwindigkeit).

Ich widerspreche also letztlich der vorherrschenden Auffassung der meisten Ökonomen, dass Bitcoin aufgrund seiner Mengenbegrenzung deflationär (im Sinne des Preisniveaus in der Quantitätsgleichung) sei.


Du hattest die Funktion als Währung angezweifelt wegen des vermeintlich deflationären Charakters, den du aus der Perspektive des Spekulanten aufgezeigt hattest.
Dem widerspreche ich mit der (IMHO richtigeren) Sichtweise des Nutzers.

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February 15, 2019, 10:40:19 AM
 #82363

also ich finde die Stimmung immer noch viel zu positiv.
Eine wirkliche "Kapitulation" fand imho noch nicht statt. Sieht man auch immer wieder auf Twitter, BTC-Echo und wie sie alle heißen.
Sobald der Markt um 5% nach oben geht schreien alle, dass die Bullen kommen  Grin Grin
Auch ich bin extrem entspannt. Ich meine, der BTC kostet immer noch f**king 3500 Dollar !!!
3500 Dollar für eine Einheit/ Währung, die kaum genutzt und akzeptiert wird.

Ich warte immer noch auf den Gnadenstoß und ich würde erst bei einer dreistelligen Summe nervös werden.
(was nichts an meiner langfristig-bullishen Haltung ändert).

Die Erwartungshaltung ist noch zu hoch - wie sieht ihr das?

Wieso 3500USD für eine Einheit?
Die Einheit die sich in vielen Jahren durchsetzt wird Sathoshi sein und dir finde ich derzeit mit rund 0,000035USD sehr Preiswert.

Ich betrachte bei der Währung ja auch den Euro und nicht die Eurotonne oder Megaeuro.
Saxnot
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February 15, 2019, 10:41:08 AM
Last edit: February 15, 2019, 10:56:26 AM by Saxnot
 #82364

@qwk
Ok nehmen wir an es wäre so wie du beschreibst. Dann müsste doch der heutige Nutzer der Bitcoin als Zahlungsmittel nutzt ständig FIAT->Bitcoin->Ware->Bitcoin->FIAT tauschen. Das ist doch ein wahnsinniger Aufwand. Also ich würde doch schon rein aus Effizienz nur FIAT->Ware->FIAT tätigen. Auch sind bei deiner Variante wieder Dritte beteiligt. Es sei denn man ist Idealist und vollzieht das tagtäglich mit Absicht und Aufwand. Aber mit der Handlung macht man doch FIAT nicht überflüssig oder seh ich da was falsch? Wie geht es denn perspektivisch dann bei deinem Szenario weiter? (Ich betrachte das alles unter dem derzeitigen Protokoll)

Nachtrag: Ich glaub ich bin von dem theoretisch idealen Zustand des Bitcoin zu sehr beeinflusst und komm deswegen mit der Übergangszeit bzw. dem derzeitigen Bitcoinzustand im Kopf nicht klar. Ich kann aber schon nachvollziehen wie du das Verhalten des Nutzer siehst. Machen wir mal nen Break für heut  Wink

trantute2
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February 15, 2019, 10:53:35 AM
 #82365

Und dieser Trend verstärkt sich sogar.
Im Wandel vom sekundären hin zum tertiären Sektor* (also von der Industrie- hin zur Dienstleistungs-Gesellschaft) ist eine stärker auf den Export gerichtete Wirtschaft weniger zu erwarten als eine Binnenwirtschaft.
Deutschland ist vor allem auch deshalb "Exportweltmeister", weil wir eine rückständige Industrie-Nation des zwanzigsten Jahrhunderts sind.

Hihi ... vollkommen richtig. Und darauf will ich doch hinaus!

Es kommt schlicht nicht darauf an wie gross der Absolutwert des Exports ist, sondern nur darauf, wie abhängig der entsprechende Staat von diesem ist. Soll heissen, funktioniert der Staat noch, wenn der Export wegfällt? Jedes Land exportiert. Bei manchen ist der Nettoexport positiv (Deutschland), bei manchen negativ (USA?). Man kann Staaten danach sortieren und es wird immer einen Gewinnerstaat geben.

Was exportiert Deutschland? Um es wieder etwas provokant und vereinfacht auszudrücken: hauptsächlich Autos mit Verbrennungsmotor. Es gibt zwar auch Menschen in Deutschland, welche Autos deutscher Hersteller fahren, aber letztendlich ist der Kunde in Deutschland uninteressant. Und genau damit macht sich Deutschland abhänging bzw. leicht angreifbar: Denn kommt der Export zum Erliegen, dann bekommt Deutschland grosse Probleme. Andere, für die Zukunft viel relevantere Wirtschaftszweige, werden gar nicht gefördert, abgesehen von ein paar politischen Feigenblättern.

Ein Staat, der sich wirtschaflich selbst genügt ist da viel robuster, nur leider in einer Welt des Turbokapitalismus nicht konkurrenzfähig. England hat das mit seinem Imperialismus schon vor Jahrhunderten vorgemacht: Länder erobern und Märkte öffnen damit man Zeug loswerden kann. Und wenn man es genau nimmt wurde damit viel Unheil in der Welt angerichtet, bis hin zum ersten und zweiten Weltkrieg. Daran hat sich bis heute prinzipiell nichts geändert, nur dass man auf Waffengewalt verzichtet (Staaten wie die USA, welche sich Gewaltanwendung leisten können, mal ausgenommen). Und Deutschland kann sich keine Waffengewalt leisten.
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February 15, 2019, 10:59:43 AM
 #82366

also ich finde die Stimmung immer noch viel zu positiv.
Eine wirkliche "Kapitulation" fand imho noch nicht statt. Sieht man auch immer wieder auf Twitter, BTC-Echo und wie sie alle heißen.
Sobald der Markt um 5% nach oben geht schreien alle, dass die Bullen kommen  Grin Grin
Auch ich bin extrem entspannt. Ich meine, der BTC kostet immer noch f**king 3500 Dollar !!!
3500 Dollar für eine Einheit/ Währung, die kaum genutzt und akzeptiert wird.

Ich warte immer noch auf den Gnadenstoß und ich würde erst bei einer dreistelligen Summe nervös werden.
(was nichts an meiner langfristig-bullishen Haltung ändert).

Die Erwartungshaltung ist noch zu hoch - wie sieht ihr das?

Wieso 3500USD für eine Einheit?
Die Einheit die sich in vielen Jahren durchsetzt wird Sathoshi sein und dir finde ich derzeit mit rund 0,000035USD sehr Preiswert.

Ich betrachte bei der Währung ja auch den Euro und nicht die Eurotonne oder Megaeuro.


Dann halt Satoshi, ist mir ehrlich gesagt egal ob man am Ende in BTC oder Satoshi rechnet.
Ändert nichts daran, dass BTC als Zahlungsmittel bis heute nicht überzeugt und verwendet wird.
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February 15, 2019, 11:06:48 AM
 #82367

Ok nehmen wir an es wäre so wie du beschreibst. Dann müsste doch der heutige Nutzer der Bitcoin als Zahlungsmittel nutzt ständig FIAT->Bitcoin->Ware->Bitcoin->FIAT tauschen. Das ist doch ein wahnsinniger Aufwand. Also ich würde doch schon rein aus Effizienz nur FIAT->Ware->FIAT tätigen.
In der Praxis ja.
Aber das liegt wiederum nicht in der Währung Bitcoin begründet, sondern an der mangelnden Akzeptanz durch Händler etc.

Auch sind bei deiner Variante wieder Dritte beteiligt.
Nö. Nur in dem von dir beschrieben Szenario des ständigen Umtauschens (das zugegebenermaßen im Moment Realität ist/wäre).


Aber mit der Handlung macht man doch FIAT nicht überflüssig oder seh ich da was falsch?
So lange man das so handhabt, nicht.
Aber da argumentierst du eben nicht mit der Währung, sondern mit den Begleitumständen des umgebenden Ökosystems.


Wie geht es denn perspektivisch dann bei deinem Szenario weiter?
Mal eine ganz einfache "Ich-Perspektive" eines Otto Normal-Bitcoiners, der sein Gehalt am Monatsanfang in Bitcoins erhält.
Weil am Ende des Geldes immer so viel vom Monat übrig ist, ist er kein HODLer, sondern lediglich Nutzer der Zahlungsmittelfunktion.
Um seine Miete zu bezahlen, das Auto zu tanken, seine Frau, die Kinder und die zwei Katzen zu füttern, muss er sich genau überlegen, wie er sein Geld am besten ausgibt.

Was ist nun aus seiner Perspektive das "Richtige"?
a) die Bitcoins halten, weil er auf eine Wertsteigerung hofft?
b) die Bitcoins schnell ausgeben, weil der Kurs ja kurzfristig einen "Dip" erleben könnte?
Er dürfte sich für b) entscheiden.

Ob er nun Bitcoins "direkt" beim Händler in Ware tauschen kann, oder einen Zahlungsdienstleister wie bitpay dazwischenschalten muss, interessiert ihn nicht.
Da interessiert, wenn überhaupt, eher den Händler, der z.B. an geringen Gebühren interessiert ist.

Übrigens ist auch der Händler i.d.R. in einer ähnlichen Situation wie Otto.
Auch der Händler wird eingenommene Bitcoins (wenn er sie direkt empfängt) schnell wieder ausgeben wollen, schließlich verdient er seinen Lebensunterhalt mit Handel, nicht mit Spekulation.

Ich hoffe, es ist klar, dass das alles nichts damit zu tun hat, ob Bitcoin hier in und aus Fiat hin und her getauscht wird, oder ob man es "direkt" benutzt.
Für die Betrachtung als "Währung" in der "Zahlungsmittelfunktion" des Geldes spielt das keine Rolle.


Wie das jetzt weitergeht?
Aus Effizienzgründen werden Händler, die Bitcoin direkt entgegennehmen, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Händlern haben, die den ständigen Umtausch vollziehen müssen.
Ganz so, wie Händler, die Bargeld akzeptieren, einen (knapp 2%-igen) Wettbewerbsvorteil gegenüber Händlern haben, die Kreditkarte akzeptieren.
Ob dieser minimale Wettbewerbsvorteil den Händler jetzt dazu bringt, vermehrt Bitcoin direkt zu nutzen, ist eine Abwägungssache, die jeder einzelne Händler mit sich selbst ausmachen wird.
Mittel- bis langfristig sind solche Ineffizienzen aber nicht stabil, d.h. unter der Voraussetzung ansonsten gleicher Umstände werden Händler auf Dauer eher den direkten Weg der Akzeptanz von Bitcoin wählen.
Da spielen aber wieder so viele Faktoren eine Rolle, dass z.B. zunächst eine gewisse kritische Masse erreicht werden muss, etc., dass das jetzt keine direkten Rückschlüsse erlaubt, ob sich Bitcoin jemals "duchsetzt".
Am Beispiel der Kreditkarten sieht man sehr schön, dass z.B. der Komfortgewinn für den Kunden einen Effizienzvorteil von weniger als 2% schnell "auffressen" kann.

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February 15, 2019, 11:17:44 AM
 #82368

läuft ja wie am Schnürchen der Kurs...also buchstäblich...am bot-Schnürchen Richtung 2.5k

Naja, im Moment bewegt sich der Kurs Richtung ATH.
Meinst du "the ATH of the day" oder was?  Grin

Kaum ist man mal 1s bullish passt es auch wieder nicht. Echt mal! Immerhin ging der Kurs hoch.
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February 15, 2019, 11:47:19 AM
Merited by fronti (1)
 #82369

Kaum ist man mal 1s bullish passt es auch wieder nicht. Echt mal! Immerhin ging der Kurs hoch.
Na eben. Schließlich ist das hier der Aktuelle Kursverlauf und nicht der "historische Kursverlauf vor zehn Sekunden". Tongue

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February 15, 2019, 12:28:55 PM
 #82370

Die Einheit die sich in vielen Jahren durchsetzt wird Sathoshi sein und dir finde ich derzeit mit rund 0,000035USD sehr Preiswert.
Ich betrachte bei der Währung ja auch den Euro und nicht die Eurotonne oder Megaeuro.
Das ist aber nicht ganz konsequent.
Wenn du schon den Vergleich mit dem Euro bemüht, solltest du eher den Euro-Cent nehmen als Analogon zum satoshi.

Und, kleine Anmerkung am Rande: zumindest in der Immobilienbranche ist der TEUR, also 1.000 EUR durchaus eine gängige Einheit. Cool

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February 15, 2019, 12:33:54 PM
 #82371

Die Einheit die sich in vielen Jahren durchsetzt wird Sathoshi sein und dir finde ich derzeit mit rund 0,000035USD sehr Preiswert.
Ich betrachte bei der Währung ja auch den Euro und nicht die Eurotonne oder Megaeuro.
Das ist aber nicht ganz konsequent.
Wenn du schon den Vergleich mit dem Euro bemüht, solltest du eher den Euro-Cent nehmen als Analogon zum satoshi.

Und, kleine Anmerkung am Rande: zumindest in der Immobilienbranche ist der TEUR, also 1.000 EUR durchaus eine gängige Einheit. Cool

Und beim Thema Staatsverschuldung wird sogar in MEUR oder GEUR gerechnet  Grin


Wenn man den RSI so betrachtet könnte man meinen das bald ein neuer Pump stattfindent... Ich bin gespannt...

Langsam wird's spannend...

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February 15, 2019, 12:46:06 PM
 #82372

Aus Effizienzgründen werden Händler, die Bitcoin direkt entgegennehmen, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Händlern haben, die den ständigen Umtausch vollziehen müssen.
[...]
Ob dieser minimale Wettbewerbsvorteil den Händler jetzt dazu bringt, vermehrt Bitcoin direkt zu nutzen, ist eine Abwägungssache, die jeder einzelne Händler mit sich selbst ausmachen wird.
Interessante Diskussion hier. Eine Frage dazu an dich. Du hast doch ein Hotelbetrieb o.ä wenn ich mich recht erinnere. Wird dort BTC genutzt?


Ganz so, wie Händler, die Bargeld akzeptieren, einen (knapp 2%-igen) Wettbewerbsvorteil gegenüber Händlern haben, die Kreditkarte akzeptieren.
Allerdings kann dieser knappe Wettbewerbsvorteil durch das Vorhalten von Bargeld, Zählen und Transport wieder hinfällig sein.

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February 15, 2019, 12:50:00 PM
 #82373

Aus Effizienzgründen werden Händler, die Bitcoin direkt entgegennehmen, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Händlern haben, die den ständigen Umtausch vollziehen müssen.
[...]
Ob dieser minimale Wettbewerbsvorteil den Händler jetzt dazu bringt, vermehrt Bitcoin direkt zu nutzen, ist eine Abwägungssache, die jeder einzelne Händler mit sich selbst ausmachen wird.
Interessante Diskussion hier. Eine Frage dazu an dich. Du hast doch ein Hotelbetrieb o.ä wenn ich mich recht erinnere. Wird dort BTC genutzt?


Die Frage ist nicht ernst gemeint oder?  Grin
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February 15, 2019, 12:59:37 PM
 #82374

Aus Effizienzgründen werden Händler, die Bitcoin direkt entgegennehmen, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Händlern haben, die den ständigen Umtausch vollziehen müssen.
[...]
Ob dieser minimale Wettbewerbsvorteil den Händler jetzt dazu bringt, vermehrt Bitcoin direkt zu nutzen, ist eine Abwägungssache, die jeder einzelne Händler mit sich selbst ausmachen wird.
Interessante Diskussion hier. Eine Frage dazu an dich. Du hast doch ein Hotelbetrieb o.ä wenn ich mich recht erinnere. Wird dort BTC genutzt?
Nein.

Das habe ich schon ein paarmal erwähnt.
Unsere Branche wird so ziemlich die letzte sein, die Bitcoin verwendet.
Wir stecken in so einer engen Zwangsehe mit den Kreditkarten, dass schwer vorstellbar ist, dass der eine ohne den anderen leben kann.

Buchungen werden mit einer Kreditkarte abgesichert, ohne notwendige Vorleistung des Gasts, Abrechnung erfolgt beim Check-Out oder ggf. (bei "Zahlung vergessen") einfach hinterher, Extraleistungen können ausgebucht werden, etc.
Wenn der Gast nicht anreist, müssen wir dem Geld nicht hinterher laufen, sondern buchen die No-Show-Gebühr einfach ab.
Für uns ist die Kreditkarte extrem praktisch, weshalb wir sie vom Gast verlangen.

Hotelbuchungen sind umgekehrt für viele Menschen der einzige Grund, warum sie überhaupt eine Kreditkarte haben.

Bitcoin bringt uns praktisch keine Vorteile, und wird (zumindest in unserem Geschäftsbereich) auch nicht nachgefragt.
Da ich im Unternehmen streng wirtschaftlich handle, und nicht aus ideologischer Überzeugung, gibt es bei uns auch keine Bitcoin-Zahlung.
Ein Backpacker-Hostel in Berlin Mitte mag das noch ein wenig anders sehen.

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February 15, 2019, 01:19:28 PM
 #82375

Aus Effizienzgründen werden Händler, die Bitcoin direkt entgegennehmen, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Händlern haben, die den ständigen Umtausch vollziehen müssen.
[...]
Ob dieser minimale Wettbewerbsvorteil den Händler jetzt dazu bringt, vermehrt Bitcoin direkt zu nutzen, ist eine Abwägungssache, die jeder einzelne Händler mit sich selbst ausmachen wird.
Interessante Diskussion hier. Eine Frage dazu an dich. Du hast doch ein Hotelbetrieb o.ä wenn ich mich recht erinnere. Wird dort BTC genutzt?
Nein.

Das habe ich schon ein paarmal erwähnt.
Unsere Branche wird so ziemlich die letzte sein, die Bitcoin verwendet.
Wir stecken in so einer engen Zwangsehe mit den Kreditkarten, dass schwer vorstellbar ist, dass der eine ohne den anderen leben kann.

Buchungen werden mit einer Kreditkarte abgesichert, ohne notwendige Vorleistung des Gasts, Abrechnung erfolgt beim Check-Out oder ggf. (bei "Zahlung vergessen") einfach hinterher, Extraleistungen können ausgebucht werden, etc.
Wenn der Gast nicht anreist, müssen wir dem Geld nicht hinterher laufen, sondern buchen die No-Show-Gebühr einfach ab.
Für uns ist die Kreditkarte extrem praktisch, weshalb wir sie vom Gast verlangen.

Hotelbuchungen sind umgekehrt für viele Menschen der einzige Grund, warum sie überhaupt eine Kreditkarte haben.

Bitcoin bringt uns praktisch keine Vorteile, und wird (zumindest in unserem Geschäftsbereich) auch nicht nachgefragt.
Da ich im Unternehmen streng wirtschaftlich handle, und nicht aus ideologischer Überzeugung, gibt es bei uns auch keine Bitcoin-Zahlung.
Ein Backpacker-Hostel in Berlin Mitte mag das noch ein wenig anders sehen.

... das erinnert mich an: "das haben wir schon immer so gemacht, das wird jetzt nicht geändert"  Wink

Das "Absichern" der Buchung bedeutet faktisch für den Kunden das er Geld bereit hält über welches der Händler/Hotel jederzeit verfügen kann. Vertrauen!
Sowas liesse sich auch mit einer MultiSigTx abbilden...

Wie hoch sind nochmal die Gebühren bei Amex, VISA, MasterCard & Co?  Grin

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February 15, 2019, 01:23:00 PM
 #82376

... das erinnert mich an: "das haben wir schon immer so gemacht, das wird jetzt nicht geändert"
Klingt vielleicht so, ist aber nicht zutreffend. Tongue
Wir überlegen natürlich immer, was wir ändern können, auch in Bezug auf Kreditkarten, das ist auch der Grund, warum wir z.B. schon lange keine Amex mehr nehmen.
Aber wenn man sich eben immer fragt "ist das sinnvoll?" muss man diese Frage in Bezug auf Bitcoin auch stellen, und da lautet dann die Antwort (im Moment) eindeutig: "nein".

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February 15, 2019, 01:24:31 PM
 #82377

... das erinnert mich an: "das haben wir schon immer so gemacht, das wird jetzt nicht geändert"
Klingt vielleicht so, ist aber nicht zutreffend. Tongue
Wir überlegen natürlich immer, was wir ändern können, auch in Bezug auf Kreditkarten, das ist auch der Grund, warum wir z.B. schon lange keine Amex mehr nehmen.
Aber wenn man sich eben immer fragt "ist das sinnvoll?" muss man diese Frage in Bezug auf Bitcoin auch stellen, und da lautet dann die Antwort (im Moment) eindeutig: "nein".

Ja, aber nicht weil es euren BusinessCase nicht abdecken würde, sondern weil die Nachfrage einfach nicht gegeben ist...

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February 15, 2019, 01:39:51 PM
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 #82378

Wir überlegen natürlich immer, was wir ändern können, auch in Bezug auf Kreditkarten, das ist auch der Grund, warum wir z.B. schon lange keine Amex mehr nehmen.
Aber wenn man sich eben immer fragt "ist das sinnvoll?" muss man diese Frage in Bezug auf Bitcoin auch stellen, und da lautet dann die Antwort (im Moment) eindeutig: "nein".
Ja, aber nicht weil es euren BusinessCase nicht abdecken würde, sondern weil die Nachfrage einfach nicht gegeben ist...
Doch, auch weil es unseren Business-Case nicht abdeckt.
Mit Bitcoin gibt es nur Zahlung oder Nichtzahlung, ein Zahlungsversprechen ist da nicht vorgesehen.
Kreditkarten sind ein Zahlungsversprechen.

Und gerade dieses Zahlungsversprechen ist für uns als Hotel besonders wichtig, und keineswegs nur eine kleine Annehmlichkeit.
Bucht ein Gast, und garantiert die Buchung mit der Kreditkarte, habe ich meinen Umsatz für den Tag sicher, ob er anreist oder nicht.
Bucht er ohne Kreditkarte, und reist nicht an, bleibe ich auf einem leeren Zimmer sitzen.

Die No-Show-Quote* bei typischen 18:00-Uhr-Reservierungen* liegt irgendwo zwischen 10 und 20%.
D.h. 10-20% meiner Zimmer sind nach 18:00 Uhr leer.
Davon kann ich einen Teil noch schnell "an der Abendkasse" verkaufen, aber das auch oft nur zu einem reduzierten Preis.
Letztlich bleibe ich ohne Garantie auf einem Minderumsatz von irgendwo um 10% sitzen.
Und jetzt darfst du dir ausrechnen, was mir lieber ist: 10% weniger Umsatz oder 1,75% Kreditkarten-Gebühren? Wink


*
No-Show: Gebucht, aber nicht angereist.
18:00-Uhr-Reservierung: der Gast bucht ohne Garantie, dafür hat er nur die Zusage, dass das Zimmer am Anreisetag bis 18:00 Uhr für ihn freigehalten wird, danach kommt das Zimmer eventuell wieder in den Verkauf. Reist er z.B. um 19:00 Uhr an, kann es sein, dass er kein Zimmer mehr bekommt.


edit: Erklärung No-Show hinzugefügt.

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February 15, 2019, 01:56:49 PM
 #82379

Das "Absichern" der Buchung bedeutet faktisch für den Kunden das er Geld bereit hält über welches der Händler/Hotel jederzeit verfügen kann. Vertrauen!
Im Falle von Kreditkarten-Buchungen nicht.
Bzw. es kommt drauf an.
Ich darf eine Reservierung des Betrags vornehmen, dann ist das Geld für den Kunden tatsächlich gesperrt.
Das machen wir aber i.d.R. nicht, da die Ausfallquote ohnehin extrem niedrig ist (weit, weit unter 1%).
Höchstens mal bei größeren Buchungen von Reisegruppen oder so.

Sowas liesse sich auch mit einer MultiSigTx abbilden...
Das bindet einerseits das Geld des Kunden, bringt uns aber zugleich keine Sicherheit.
Wenn der Gast nicht anreist, wird er sicherlich nicht zustimmen, dass wir das Geld abbuchen.
Was meinst du, wie viele Leute sich beschweren, wenn wir das Geld von der Kreditkarte abbuchen?
Irgendwie will der Kunde es oft nicht so recht einsehen, dass auch er zu seinen Verpflichtungen aus einem Vertrag stehen muss Roll Eyes

Wie hoch sind nochmal die Gebühren bei Amex, VISA, MasterCard & Co?  Grin
Kommt auf den Vertrag an.
Normal: 1,75% bei Visa und Master, 1,9% bei Amex.
Je nach Zahlungsabwickler kann auch eine Transaktionsgebühr drauf kommen, aber sowas trifft eher für kleine Gaststätten zu, die keine besonders guten Konditionen aushandeln können.
Zum Vergleich: ich schätze die "Kosten" bei Bargeld durch "Rezeptionist hat sich verzählt" auf etwas unter 1%, Falschgeld wiederum ist praktisch gar kein Problem.

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February 15, 2019, 02:04:36 PM
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Das bindet einerseits das Geld des Kunden, bringt uns aber zugleich keine Sicherheit.
Wenn der Gast nicht anreist, wird er sicherlich nicht zustimmen, dass wir das Geld abbuchen.
Was meinst du, wie viele Leute sich beschweren, wenn wir das Geld von der Kreditkarte abbuchen?
Irgendwie will der Kunde es oft nicht so recht einsehen, dass auch er zu seinen Verpflichtungen aus einem Vertrag stehen muss Roll Eyes

Das Geld ist auf meiner Konto aber dann auch "gebunden"... Zumindest meine Bank lässt mich 1.000 verfügbare EUR auf dem Konto nicht 3x vergeben (auch wenn die Zahlung nur autorisiert und noch nicht abgebucht wurde)
Und das 2. Argument zählt nicht.... Das Problem hast du ja wie selbst geschrieben auch mit der CC. Hier zieht dann der Vertrag.

"Die Tulpenzwiebel-Spekulationen sind in einer Art Fieber zustande gekommen, also im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit. Bei Spielsucht ist aber nicht der Staat zuständig, sondern der Arzt." (Niederländisches Parlament 1637)
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