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Author Topic: Der Aktuelle Kursverlauf  (Read 5360960 times)
Gyrsur
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March 21, 2019, 06:56:44 PM
 #83181

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/msci-world/
https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/msci-world-etf-vergleich/

ich denke, dass ich mir meinen eigenen MSCI World aus Aktien zusammenklaube... mit Casino und Escorts...
aber ach vergiss die Aktien! Grin



Eine über jahrtausend alte Weisheit besagt, dass man für jedes Lebensjahr eine Unze Gold und ein Kilo Silber akkumulieren muss, um der Altersarmut zu entgehen.

also auf die heutige zeit angewendet, einen Bitcoin und einen Litecoin/Ether/Monero pro Lebensjahr?

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Silber
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March 21, 2019, 08:04:08 PM
 #83182


Eine über jahrtausend alte Weisheit besagt, dass man für jedes Lebensjahr eine Unze Gold und ein Kilo Silber akkumulieren muss, um der Altersarmut zu entgehen.

also auf die heutige zeit angewendet, einen Bitcoin und einen Litecoin/Ether/Monero pro Lebensjahr?
 
Der Grundgedanke ist analog sicher anwendbar. Also dass man kontinuierlich Bitcoin &co akkumuliert, um im letzten Lebensabschnitt nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Mit einem Bitcoin pro Lebensjahr wird du, anstatt im Altenheim vor dich hin zu vegetieren, auf deiner Privatinsel mit eigener Krankenpflegerin den letzten Lebensabschnitt feiern dürfen.

Das God und Silber würde ich zusätzlich sparen. Auch wenn bei der heutigen Lebenserwartung das mit dem Gold und Silber höchstens noch funktioniert, wenn man eine abbezahlte Immobilie besitzt und eine Rente erhält. Ein 65 Jähriger der "nur" 65 Unzen Gold (85k $) und 65 Kilo Silber (39k $) hat, der wird bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung nicht mit nur diesen 138k $ durchkommen. Aber früher sind die Menschen auch nicht so alt geworden...
Scheede
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March 21, 2019, 08:15:08 PM
 #83183

grob kann man sagen, dass man ca. 3 - 5 Mio. Dollar oder Euro braucht um sich im mittleren alter zur ruhe zu setzen. man kann dann damit natürlich nicht den Zampano geben aber wenn man sparsam ist kann man es damit selbst bis 100 Jahre aushalten.
Das sind immer wieder die Milchmädchenrechnungen von Leuten, die damit keine Erfahrung haben.
In Wahrheit reicht wesentlich weniger.

Viele bedenken auch nicht, dass sie in x Jahren eine Lebensversicherung, Sparplan oder sonst was zusätzlich ausbezahlt bekommen. Einige erhalten im Alter sogar eine gewisse Rente.
Inflation und Kapitaterstragsteuer darf in der persönlichen Rechnung allerdings nicht vergessen werden.

Jeder mit dem Gedanken "Privatier" sollte sich wirklich mal hinsetzen und sich darüber informieren, was er wann wieviel braucht. Wenn der AG plötzlich Mitarbeiter mit einer Abfindung los werden muss, diskutiert es sich viel einfacher mit ihm  Grin

New - York , La ,Miami  erscheinen mir 3-5 mio $ Realistisch .
Ohne  Altersvorsorge .
Klar kommt immer drauf an was mann will . In Deutschland wurde mal eine Rechnung aufgestellt das 1 mio Reichen ab dem 45 Lebensjahr .Alles mit eingerechnet Durschnittsrente etc.
Die Rechnung ist allerdings 5 Jahre alt wahrscheinlich nun um 1,5 mio nach oben Korrigieren. Auswandern ist ja auch immer eine Option Wink
Klar wer Rastet der Rostet aber nach 30 Jahren Krumbuckeln ist so 1 Jahr auszeit auch ganz gut um Sich die Birne mal Freizupusten und seinen Fokus zu erweitern Wink

Hierbei möchte ich ausdrücklich vor dem Suchtpotential warnen, die eine solche Auszeit mit sich bringt. Meine war 2015, bin nie zurückgegangen Cheesy
qwk
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March 21, 2019, 08:34:14 PM
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 #83184

Da du wirklich mit so ziemlich allem, was du hier schreibst, vollständig daneben liegst, noch mal der Hinweis:
Du fokussierst auf Performance.
Das ist eine Anlagestrategie in der Kumulationsphase.
So ich versuchs jetzt nochmal, du willst mich nicht verstehen und weigerst dich über die Sachen zu informieren, die ich schreibe. Die 4% Regel ist eine Entnahmestrategie!
Nein, ist sie eben nicht.
Sie ist die Ableitung aus der Erfahrung, dass bei einer jährlichen Entnahme von unter 4% ein gemischtes Aktienportfolio im Durchschnitt wertstabil bleibt.
Was nichts anderes heißt, als dass durchschnittliche Aktienportfolios langfristig eine stetige Performance von mindestens 4% haben.
Ob das wiederum eine Studie wert ist, sei mal dahingestellt, das kann ich dir zumindest mathematisch schon anhand von ein paar hundert Datensätzen ausrechnen, wenn es sein muss Roll Eyes
(nein, kann ich wahrscheinlich nicht, weil ich nicht wüsste, wie ich die Auswahl vornehmen sollte, aber im Prinzip...)

Und in der Trinity Studie (eine wissenschaftliche Studie!) geht es um Entnahme von einem Aktiendepot. Wie lange kann ich davon leben bzw. wie viel darf ich entnehmen?
Nein, wieder falsch.
Diese Studie, die im Übrigen einen grundsätzlichen systematischen Fehler macht*, sagt nichts anderes, als dass im Falle einer Entnahmestrategie von Anfangs 4% aus einem zufällig ausgewählten Portfolio aus Aktien und Anleihen in den untersuchten Daten kein Zeitraum gewesen wäre, in dem diese Entnahmestrategie das Vermögen binnen weniger als 30 Jahren aufgezehrt hätte.

* dabei ist der systematische Fehler einer, der als echte Todsünde gilt:
Daten der vorläufigen Studie und der eigentlichen Studie sind identisch.
Auf solchen Fehlern beruhen tatsächlich auch die meisten Studien, die irgendwelche Pseudowissenschaften wie die Homöopathie bestätigen.

Ich weiß im Übrigen nicht, ob den Autoren der Studie bewusst ist, wie falsch ihre Auswertung interpretiert wird.
Ihre Absicht war es offensichtlich, Verbrauchsreihenfolgen aufzuzeigen, die unterhalb eines gewissen Schwellenrisikos liegen.
Das ist für den Anleger, der sich in der Entnahmephase befindet, aber wieder Unsinn.

Entweder ich will entnehmen, dann ergibt es überhaupt keinen Sinn, das zusätzliche Risiko einer Verbrauchsreihenfolge einzugehen, schließlich werde ich dafür ja auch nicht belohnt (ich habe ja nichts davon, wenn ich mehr ausgeben kann, vorausgesetzt, es geht mir nur darum, von dem Ersparten zu leben).
Oder ich will weiter akkumulieren, dann kann es sinnvoll sein, das zusätzliche Risiko auf mich zu nehmen, schließlich kann es sich lohnen.
Dann muss ich aber ggf. auch in der Lage sein, meine Entnahme notfalls anzupassen.
Das aber widerspricht den Zielen eines "Ruheständlers" fundamental.

Wenn sich wer über Entnahmestrategien informiern will hat Oliver von frugalisten.de viel Recherchearbeit in Amerika gemacht. Hier nachzulesen: https://frugalisten.de/von-den-zinsen-leben-entnahmestrategien/
Ehrlich gesagt will ich hier nicht als der alte Miesepeter rüberkommen, der immer nur auf die Jugend schimpft.
Aber ganz ehrlich, ein Anfang Dreißiger, der in seiner gesamten kurzen Investoren-Laufbahn noch nie eine Phase des Abschwungs oder eine ausgewachsene Krise erlebt hat, bloggt dort über Methoden, sich "finanzielle Unabhängigkeit" zu ersparen.
Du wirst mir verzeihen, wenn ich da ein wenig kritischer hinschaue.
Wenn ich dann schon auf den ersten Blick sehe, dass der Mann eine wirtschaftswissenschaftliche Studie offensichtlich missinterpretiert, muss ich als (halber) Wirtschaftswissenschaftler, der ich bin, schon mit dem Kopf schütteln.

Vielleicht werde ich auf meine alten Tage einfach ein wenig zynisch, aber ich kann dem wenig positives abgewinnen.

Solche Typen kriechen alle paar Jahre mit ihren selbst entdeckten "4-Stunden-Wochen"*, passivem Einkommen und dergleichen hervor, kennst du einen, kennst du alle Roll Eyes
Wobei der "frugalist" ja noch einigermaßen anständig daherkommt, und offensichtlich wirklich vor allem informieren will, das will ich ihm mal zugute halten.

* kennt das noch jemand? Das war, glaub ich, so Ende der Neunziger der Hit?

Keine Ahnung, was du gegen ETFs hast.
Ich habe nichts gegen ETFs, und ich verstehe auch nicht, wie du darauf kommst.
Sie taugen in der Akkumulationsphase hilfsweise, wenn man sich nicht selbst ein Portfolio zusammenstellen will.
Das wird natürlich in gewisser Weise wieder ad absurdum geführt, wenn man dann erstmal den richtigen ETF aussuchen muss Roll Eyes
Im Vergleich zu typischen Fonds mit Ausgabeaufschlag und hohen Gebühren sind ETFs jedenfalls sicherlich vorzuziehen.
Aber ETF ist auch nicht gleich ETF.

Wogegen ich eindeutig etwas habe, sind Index-Tracker.
Diese sind Anlagebetrug.
Punkt.
Das kann dir jeder Zweit- oder Drittsemester in Wirtschaftswissenschaften bestätigen.
(und wenn er es nicht kann, muss man sich fragen, was er in dem Studiengang verloren hat)
Indizes sind Indizes. Sie dienen wissenschaftlichen Zwecken. Sie taugen nicht als Anlageberatung.

Es gibt jede Menge Information zu Index-Fonds, z.b. das erwähnte Buch von Gerd Kommer. ETFs werden momentan geradezu gehyped
Und wieder gewinne ich den Eindruck, dass es dir da an Grundlagenwissen fehlt.
Index-Fonds haben nichts, aber auch gar nichts mit ETFs zu tun.

Richtig ist wohl, dass viele (die meisten?) ETFs Index-Tracker sind.
Richtig ist auch, dass viele (die meisten?) Index-Tracker ETFs sind.
Ganz einfach, weil es natürlich keinen Sinn ergibt, einen aktiv gemanagten Tracker aufzulegen.
Aber natürlich gibt es aktiv gemanagte ETFs.

Den S&P ETF von Vanguard gibts übrigens schon seit 1976 (in Amerika) und der wurde nie neu aufgelegt.
Klar, es gibt auch Pioneer & Co., die bestimmte Fonds seit 100 Jahren auflegen.
Das ändert nur nix dran, dass diese Unternehmen in ihrer Außenwerbung stets die besten Performer vermarkten.
Auf die "Klassiker" wird dann ggf. noch verwiesen, um den konservativen Anleger einzulullen.

ich liege ja mit so ziemlich allen vollständig daneben...
Leider ja.
Du hast dich in eine Argumentation verrannt, die von der irrigen Annahme ausging, es ginge um Anlagestrategien.

Wechsle die Perspektive, stell dir vor, du hättest schon ein, zwei Millionen auf dem Konto, und dann überlege dir noch mal, ob die "Anlagetipps für den Vermögensaufbau" für dich noch einen Sinn ergeben.

Yeah, well... I'm gonna go build my own blockchain, with blackjack and hookers. In fact, forget the blockchain!
hekiman
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March 21, 2019, 08:36:13 PM
 #83185


Hierbei möchte ich ausdrücklich vor dem Suchtpotential warnen, die eine solche Auszeit mit sich bringt. Meine war 2015, bin nie zurückgegangen Cheesy

Und was machst du jetzt so den ganzen Tag ausser hier im Thread herumzugammeln?   Wink

Vlt. will ich das ja dann auch machen  Grin

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Scheede
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March 21, 2019, 08:46:34 PM
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 #83186


Hierbei möchte ich ausdrücklich vor dem Suchtpotential warnen, die eine solche Auszeit mit sich bringt. Meine war 2015, bin nie zurückgegangen Cheesy

Und was machst du jetzt so den ganzen Tag ausser hier im Thread herumzugammeln?   Wink

Vlt. will ich das ja dann auch machen  Grin

Nun, ich habe mich dagegen entschieden, mit dem "Leben" bis zum Rentenalter zu warten (meine Knie sind jetzt schon nichtmehr taufrisch) Cheesy

Im Moment lebe ich im Van und bereise Europa, bleibe wo es gefällt, esse, trinke, lese und nutze die Zeit, um mich den größeren Fragen im Aussen und Innen zu widmen - und ja, da ist mehr, als wir in unserer antrainierten Lebensweise herausfinden, da eben Zeit und Energie "im Hamsterrad" häufig eher nicht auf der "Habe ich im Überfluss"- Liste zu finden sind Wink

Anyway, back to topic - der Kursverlauf ist grad spannend, wenngleich heute keine abschließende Aussage zu treffen sein wird, wo die(se) Reise hingeht Cheesy
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March 21, 2019, 08:49:02 PM
 #83187

Ich muss Gysur da Recht geben. Das Thema ist sehr spannend.

Wie ist es denn wenn ich mit 30 Jahren genau eine Million Eure besitze? Ist der Ruhestand möglich? Falls ja, was sind die Vorraussetzungen?

"Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten oder mehr Idioten als Aktien." - André Kostolany
sofu
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March 21, 2019, 09:01:52 PM
 #83188

Ich muss Gysur da Recht geben. Das Thema ist sehr spannend.

Wie ist es denn wenn ich mit 30 Jahren genau eine Million Eure besitze? Ist der Ruhestand möglich? Falls ja, was sind die Vorraussetzungen?

Kommt drauf an, wie der Ruhestand aussehen soll. Wenn man nicht nur die nächsten 40 Jahre vorhat zuhause zu sitzen, denke ich dass es nicht reichen wird. Du musst dich selbst privat versichern usw.
Du könntest aber Teilzeit arbeiten. Irgendwas, was Spaß macht oder wo man sich zumindest nicht tot macht und versuchen das Geld in deiner Freizeit zu verdoppeln  Grin
Die erste Million ist ja immer die Schwerste. Warum dann aufhören und nicht an der Zweiten arbeiten?

Silber
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March 21, 2019, 09:06:17 PM
 #83189

Wie ist es denn wenn ich mit 30 Jahren genau eine Million Eure besitze? Ist der Ruhestand möglich? Falls ja, was sind die Vorraussetzungen?

Wie hoch die Kaufkraft von 1 Millionen Euro in X Jahren sein wird, kann niemand mit Sicherheit sagen. Aber wenn man die aktuelle Geldmengen Erweiterung der EZB betrachtet, dann sehe ich schwindende Kaufkraft für diese Million und würde nur schon deshalb Sachwerte dem Papiergeld vorziehen. Wenn du z.b. 85 Jahre alt wirst, dann musst du mit dieser Million Euro noch 55 Jahre leben können.

Auch sollte man nicht vergessen, dass ein alter Opa im Altersheim in seinem leben schon fünf verschiedenen Papiergelder hatte (Weimarer Republik, Reichsmark, Ostmark, D Markt, Euro), also im schlimmsten Fall ergeht es dem Euro so, wie den fünf Währungen die Deutschland in den letzten 100 Jahren hatte und der Euro wird Wertlos.
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March 21, 2019, 09:31:00 PM
 #83190

Ich muss Gysur da Recht geben. Das Thema ist sehr spannend.

Wie ist es denn wenn ich mit 30 Jahren genau eine Million Eure besitze? Ist der Ruhestand möglich? Falls ja, was sind die Vorraussetzungen?

Ich habe zu dem Thema einen eigenen Thread aufgemacht.

Grob geschätzt kannst du mit ca. 3% Entnahme pro Jahr rechnen ohne das Aktien/Anleihen-Depot aufzubrauchen. Das wären dann 30.000€ im Jahr. Wenn du mit dem auskommst (inkl. Krankenversicherung, evtl Rentenversicherung) kannst du in Rente gehen.
Immobilien haben momentan eine Rendite von 1-3% nach Steuern ohne Wertzuwachs.

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Vin
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March 21, 2019, 10:30:46 PM
 #83191

Ich muss Gysur da Recht geben. Das Thema ist sehr spannend.

Wie ist es denn wenn ich mit 30 Jahren genau eine Million Eure besitze? Ist der Ruhestand möglich? Falls ja, was sind die Vorraussetzungen?

Kommt drauf an, wie der Ruhestand aussehen soll. Wenn man nicht nur die nächsten 40 Jahre vorhat zuhause zu sitzen, denke ich dass es nicht reichen wird. Du musst dich selbst privat versichern usw.
Du könntest aber Teilzeit arbeiten. Irgendwas, was Spaß macht oder wo man sich zumindest nicht tot macht und versuchen das Geld in deiner Freizeit zu verdoppeln  Grin
Die erste Million ist ja immer die Schwerste. Warum dann aufhören und nicht an der Zweiten arbeiten?

Manchen Leuten wird schnell langweilig...

Oder anders ausgedrückt; warum Zeit aufwenden für etwas das einem zwar den Standard erhöhen könnte, aber das Erstreben danach wieder Lebenszeit kostet?

Man wird für seine Lebenszeit (in der Regel durch den Arbeitgeber) dafür bezahlt diese ihm zur Verfügung zu stellen.
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March 22, 2019, 06:41:41 AM
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Solche Typen kriechen alle paar Jahre mit ihren selbst entdeckten "4-Stunden-Wochen"*, passivem Einkommen und dergleichen hervor, kennst du einen, kennst du alle Roll Eyes
Wobei der "frugalist" ja noch einigermaßen anständig daherkommt, und offensichtlich wirklich vor allem informieren will, das will ich ihm mal zugute halten.

* kennt das noch jemand? Das war, glaub ich, so Ende der Neunziger der Hit?


Glaub mir, das gibt es auch heute noch. Kennst du einen, kennst du alle!

Ich will nur sagen, dass ich Deine Postings unglaublich schätze, weil hier im Gegensatz zum Frugalisten oder anderen Leuten, tatsächlich jemand mit Erfahrung schreibt und nicht nur theoretischem Wissen.
@hekiman: Du solltest vielleicht anfangen von Leuten zu lernen, die die finanzielle Freiheit erreicht haben, statt von Leuten, die dir erklären wollen, wie man finanzielle Freiheit erreicht.

Meine Bitcoin-Consultingfirma: http://www.MGcoinvest.com
Deutsches Bitcoinforum: http://bitcoin-board.de/forum/
Mein BTC/Krypto/Trading/Scam-Review YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCEotuqNq2LNelvirIaMEhbw
hekiman
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March 22, 2019, 07:32:53 AM
 #83193


Solche Typen kriechen alle paar Jahre mit ihren selbst entdeckten "4-Stunden-Wochen"*, passivem Einkommen und dergleichen hervor, kennst du einen, kennst du alle Roll Eyes
Wobei der "frugalist" ja noch einigermaßen anständig daherkommt, und offensichtlich wirklich vor allem informieren will, das will ich ihm mal zugute halten.

* kennt das noch jemand? Das war, glaub ich, so Ende der Neunziger der Hit?


Glaub mir, das gibt es auch heute noch. Kennst du einen, kennst du alle!

Ich will nur sagen, dass ich Deine Postings unglaublich schätze, weil hier im Gegensatz zum Frugalisten oder anderen Leuten, tatsächlich jemand mit Erfahrung schreibt und nicht nur theoretischem Wissen.
@hekiman: Du solltest vielleicht anfangen von Leuten zu lernen, die die finanzielle Freiheit erreicht haben, statt von Leuten, die dir erklären wollen, wie man finanzielle Freiheit erreicht.

Wer sagt dir, dass ich es nicht bin?
Glaub mir, ich hab mich intensiv damit beschäftigt. Ich weiss auch, dass es genug Quacksalber gibt die dir die Rente mit 30 oder die 4 Stunden Woche verkaufen wollen. Wenn du dir meine Posts durchliest geht es aber nicht um die (Die hat qwk ins Spiel gebracht) sondern darum wie ich von einem Vermögen Leben kann. Und da dann auf 10 Einzelaktien und alle aus Europa zu setzten halte ich für sehr gewagt (Stichwort Klumpenrisiko). Warum qwk hier mehr Erfahrung als ich haben soll musst du mir auch erst mal erklären. Ich habe Immos, Aktien und Etfs.

Jeder hat halt seine Meinung und das ist auch gut so. Gerade bei Geldanlage muss man sich wohl fühlen. Genauso wie bei Cryptos. Da soll es auch Leute geben, die in Altcoins investieren und sich dort wohl fühlen.  Grin

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March 22, 2019, 08:29:09 AM
 #83194

Mir machen die Mt Gox Coins ANGST wenn die alle abgewickelt sind und dann nochmal ein ordentlicher dump kommt

Die Leute die von dort Coins erhalten sind schon sehr lange dabei, kaum einer von ihnen würde bei dem Kursstand die Coins verkaufen. Viel mehr würden die davon nicht betroffenen aus Panik vor einem einbruch verkaufen und einen Einbruch auslösen... lustig eigentlich  Grin

schon mal überlegt, dass solch ein Ereignis auch von den Walen genutzt werden kann, um erneut Panik zu verbreiten?
Dumpen 30% und kaufen sich wieder günstig ein... sollte ein Kinderspiel für sie sein.
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March 22, 2019, 09:03:36 AM
Merited by yxt (1), qwk (1)
 #83195

Wer den Fehler macht, heute in einen Index-Fonds einzusteigen, und diesen die nächsten 25 Jahre zu halten, wird mit ziemlicher Sicherheit wesentlich schlechter abschneiden als jemand, der einfach zufällig blind 100 verschiedene Aktien kauft, und diese hält.

Das finde ich eine interessante Aussage auch den Gedanken, dass man bei einem Indexfond teuer kauft und günstig verkauft durch die Indexumstellungen.
Aber hast Du irgendeinen handfesten Beleg für die meiner Meinung nach gewagte Aussage, dass 100 Zufallswerte besser abschneiden als ein entsprechender Index?
Das muss doch auch für die letzten Jahrzehnte untersucht worden sein - gibt es da Studien?

z.B.:
Wie gut stünde ein Depot heute da, das aus 100 vor der Dotcombubble zufällig gekauften Aktien bestünde?
(Ich weiss wie mein pre-Dotcom bubble Depot heute dasteht, bzw. das, was noch nicht insolvent ist und so wie ich damals agiert habe könnte man sogar fast von "zufällig gekauft" sprechen  Grin )

Ein einfacher Vergleich wäre z.b. das Ergebnis eines nach dem dotcom-Crash nicht veränderten NASDAQ vs. des aktuellen NASDAQ der die Krücken nach der Krise entsorgt hat und neue Werte aufgenommen hat.

Oder man könnte doch sehr einfach untersuchen indem man sich  z.b. 100 Werte des S&P 500 von 1994 (zufällig!) rauspickt und die Performance mit dem aktuellen S&P 500 vergleicht.
Das würde mich wirklich interessieren - ansonsten steht hier doch Bauchgefühl gegen Bauchgefühl.

Bzw. anderer Ansatz: Wieviele Werte gibt es die tatsächlich aus dem Index gefallen sind (also im ETF günstig verkauft wurden) und dann wieder in den Index reingekommen sind (= teurer wieder angekauft wurden) ? Wenn die Werte nur rausfallen halte ich es für ein sinnvolles "Reissleine" ziehen und verkaufen solange man noch was dafür bekommt. Diese Anlagestrategie nimmt einem der ETF dann ab.

Zum Kurs: ich sehe da eine kleine Unterstützungslinie die uns durch die log-Widerstände führen könnte. Falls nicht höre ich die langsame Stimme des alten Mannes tief unten in der Grube.


“I refuse to join any club that would have me as a member” G. Marx
versprichnix
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March 22, 2019, 09:08:04 AM
 #83196

Ich muss Gysur da Recht geben. Das Thema ist sehr spannend.

Wie ist es denn wenn ich mit 30 Jahren genau eine Million Eure besitze? Ist der Ruhestand möglich? Falls ja, was sind die Vorraussetzungen?

Täter bekommen ihr Geld grundsätzlich abgenommen, je schneller, desto absurder ihre Vorstellungen. Was ohne Verschleiß möglich ist, ist der Durchschnitt, und das währen für Deutschland Ersparnisse in Höhe von ca. 100k Euro. Um so mehr der eigene Wunsch darüber liegt, desto sicherer wird derjenige verarmen, und das zu Recht.
haloxon
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March 22, 2019, 09:12:27 AM
 #83197

Im Moment lebe ich im Van und bereise Europa, bleibe wo es gefällt, esse, trinke, lese und nutze die Zeit, um mich den größeren Fragen im Aussen und Innen zu widmen - und ja, da ist mehr, als wir in unserer antrainierten Lebensweise herausfinden, da eben Zeit und Energie "im Hamsterrad" häufig eher nicht auf der "Habe ich im Überfluss"- Liste zu finden sind Wink

deine Initialen sind nicht zufällig AM? (Stichtwort: "ein Fuchs muss tun, ...")
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March 22, 2019, 09:15:38 AM
 #83198

Wie ist es denn wenn ich mit 30 Jahren genau eine Million Eure besitze? Ist der Ruhestand möglich? Falls ja, was sind die Vorraussetzungen?

Wie hoch die Kaufkraft von 1 Millionen Euro in X Jahren sein wird, kann niemand mit Sicherheit sagen. Aber wenn man die aktuelle Geldmengen Erweiterung der EZB betrachtet, dann sehe ich schwindende Kaufkraft für diese Million und würde nur schon deshalb Sachwerte dem Papiergeld vorziehen. Wenn du z.b. 85 Jahre alt wirst, dann musst du mit dieser Million Euro noch 55 Jahre leben können.

Auch sollte man nicht vergessen, dass ein alter Opa im Altersheim in seinem leben schon fünf verschiedenen Papiergelder hatte (Weimarer Republik, Reichsmark, Ostmark, D Markt, Euro), also im schlimmsten Fall ergeht es dem Euro so, wie den fünf Währungen die Deutschland in den letzten 100 Jahren hatte und der Euro wird Wertlos.

Sehr richtig, hierzu würde wahrscheinlich schon mal interessant sein, eine durchschnittliche Inflation von 1,5% per annum in die Rechnung zu nehmen.

Da man schätzen darf, dass sich 90% oder mehr nicht mit dem langweiligen Thema "Inflation" beschäftigen, haben wir bei Peculium das Thema einmal kurz, oberflächlich und nicht explizit für Deutschland beleuchtet, um einen Denkanstoss zu geben (und in Folge auf die Entwicklung unserer Alternative zu verweisen): https://peculium.io/blog/does-it-still-make-sense-to-put-money-into-a-savings-account

Insgesamt finde ich persönlich Diversifikation sehr wichtig (nicht nur innerhalb seiner Krypto-Assets), sondern insgesamt, also "sichere Anlageformen" wie Immobilien/Land beizumischen, wer die Möglichkeit dazu hat, wie ja hier auch schon häufig angemerkt wurde.
bitcoincidence
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March 22, 2019, 10:02:49 AM
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 #83199

Wie ist es denn wenn ich mit 30 Jahren genau eine Million Eure besitze? Ist der Ruhestand möglich? Falls ja, was sind die Vorraussetzungen?

Wie hoch die Kaufkraft von 1 Millionen Euro in X Jahren sein wird, kann niemand mit Sicherheit sagen. Aber wenn man die aktuelle Geldmengen Erweiterung der EZB betrachtet, dann sehe ich schwindende Kaufkraft für diese Million und würde nur schon deshalb Sachwerte dem Papiergeld vorziehen. Wenn du z.b. 85 Jahre alt wirst, dann musst du mit dieser Million Euro noch 55 Jahre leben können.

Auch sollte man nicht vergessen, dass ein alter Opa im Altersheim in seinem leben schon fünf verschiedenen Papiergelder hatte (Weimarer Republik, Reichsmark, Ostmark, D Markt, Euro), also im schlimmsten Fall ergeht es dem Euro so, wie den fünf Währungen die Deutschland in den letzten 100 Jahren hatte und der Euro wird Wertlos.


Da man schätzen darf, dass sich 90% oder mehr nicht mit dem langweiligen Thema "Inflation" beschäftigen, haben wir bei Peculium das Thema einmal kurz, oberflächlich und nicht explizit für Deutschland beleuchtet, um einen Denkanstoss zu geben (und in Folge auf die Entwicklung unserer Alternative zu verweisen): https://peculium.io/blog/does-it-still-make-sense-to-put-money-into-a-savings-account

Ich empfehle auf jedem Fall die persönliche Inflationsrate auszurechnen.
Die ist unter Umständen deutlich anders als die offizielle die nach dem bekannten und berüchtigten "Durchschnittswahrenkorb" berechnet wird.

Wer z.B. in einem eigenen Garten in einem Zelt von Würstchen aus der Dose lebt und seinen Strom über eine kleine Solaranlage bezieht hat eine andere persönliche Inflationsrate als der Durchschnittskonsument  Grin

Hier ein Rechner für die persönliche Inflation des statistischen Bundesamtes (etwas grob in den Einstellungen, aber eventuell auch schon interessant für ein differenziertes Ergebnis)
https://www.destatis.de/DE/Service/Statistik-Visualisiert/persoenlicher-inflationsrechner-uebersicht.html

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March 22, 2019, 10:11:40 AM
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Das sind immer wieder die Milchmädchenrechnungen von Leuten, die damit keine Erfahrung haben.
In Wahrheit reicht wesentlich weniger.

Sagen wir, du willst dich mit 40 zur Ruhe setzen (wobei ich mich immer wieder frage, was ich dann mit meiner Zeit so anfangen soll?).
Mit 40 klappt nicht mehr, bin 43. Aber vielleicht in 5 Jahren ;-)?

Mit dem Thema habe ich mich beschäftigt.
Muss man, weil: Die Energie folgt der Aufmeksamkeit ;-).

Mein Plan ist dreigeteilt:
-Mit paar Leuten nen Resthof zu ner richtigen coolen Lebensbasis ausbauen
-Wissen aus meinem bisherigen Job weitergeben
-Ehrenamtlich bei Ausgrabungen (Archäologie) mithelfen

Was ist Euer Plan?

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