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Gyrsur
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February 17, 2019, 08:33:28 PM
Last edit: February 17, 2019, 09:16:52 PM by Gyrsur
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 #82381

nur weil der status quo kreditwirtschaft ist muss es doch nicht automatisch richtig sein.
Nö. Muss nicht. Aber ganz offensichtlich sieht die überwältigende Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten das anders als du.
Als Demokrat solltest du dir nun ganz genau überlegen, ob es angemessen wäre, deine individuelle Ansicht als maßgeblich anzusehen.
Du stellst doch auch "deine individuelle Ansicht alls maßgeblich" dar, oder nicht?
Insoweit meine individuelle Ansicht weitgehend deckungsgleich mit der Ansicht der überwältigenden Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten ist, ja Wink

lässt Du auch eine andere, nicht-menschliche ansicht zu?

Wenn du einem Armen aus meinem Volk Geld leihst, verhalte dich ihm gegenüber nicht wie ein Wucherer. Verlange keine Zinsen von ihm!


EDIT: im übrigen ist die menschliche ansicht darüber gar nicht so homogen wie man aus Deinen worten vermuten könnte.

6. Geld und Zins

Geld bringt für Aristoteles eine Erleichterung des Tausches. Anstelle von W-W’ ergibt sich W-G-W'.

Geld ist für Aristoteles jedoch nicht Wertaufbewahrungsmittel (Vermögen) oder Kapital. Weil Geld nicht produktiv sein kann, lehnt Aristoteles das Zinsnehmen ab. Sein Argument: Geld kann sich selber nicht vermehren, es legt keine Jungen. Aristoteles hat also die Möglichkeit der produktiven Investition des Geldes nicht gesehen.

Islamische Finanzwirtschaft

Die politische Einsicht von Aristoteles, dass die Zinsnahme auf Dauer ein Gemeinwesen zerstört, wird ausdrücklich im Qur’an bestätigt.

Im Islam werden Zinsen aus ökonomischer, sozialer und ethischer Sicht als schädlich für die Gesellschaft betrachtet. Aus diesem Grund verbietet Allah, der Erhabene, das Nehmen und Geben von Zinsen.

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February 17, 2019, 08:40:36 PM
 #82382

Für mich vollkommen unverständlich, warum qwk keine BTC Zahlungen akzeptiert.
Da du schon der zweite bist, der es nicht versteht, sollte ich vielleicht nochmal drüber nachdenken, an welcher Stelle es mir nicht gelungen ist, meine Motivation anschaulich zu machen.
Mea culpa.
Du meinst wohl eher das Fehlen einer Motivation.

Wäre außerdem super Werbung.
Ich interpretiere den Satz mal so:
BTC-Akzeptanz wäre super Werbung für ein Hotel.
Da gebe ich dir völlig recht. In einem kleinen Hotel in Berlin.
In einem Business-Hotel in einer Industriestadt? Nö.

Um das vielleicht mal deutlicher zu machen:
wäre ich ein kleiner Hotelier, der ein 50-Zimmer-3-Sterne-Backpacker-Hotel in Berlin Kreuzberg hat, wo ich noch selber an der Rezeption stehe, würde ich sofort, ohne zu zögern,[...]
Bloß weil man eineinhalb Sterne mehr hat, muss man nicht gleich despektierlich über die Kollegen reden.

Sein Argument mit dem Buchungsausfällen zählt imho überhaupt nicht, denn er könnte ja einfach BTC ausschließlich als Vorkasse akzeptieren. Die Lobhudelei auf Kreditkarten unterstütze ich jedenfalls nicht: Ich bin immer froh, wenn ich für Hotels keine benötige - schon allein aus Datenschutzgründen.
Ich will hier mal ganz kurz ein wenig giftig werden:
bist du wirklich der Ansicht, dass du vom Hotel-Business mehr verstehst als ich?

Wenn dir qwk, der von Bitcoin ein ganz klein bisschen was versteht, und der zugleich im Hotelgewerbe ein Vollprofi mit eineinhalb Jahrzehnten Unternehmer-Erfahrung ist, sagt, dass Bitcoin für ihn nicht so ganz seinem Anforderungsprofil entspricht, dann solltest du vielleicht nicht unbedingt als erstes herausposaunen, dass seine Argumente "überhaupt nicht zählen".
Ich brauche nicht mehr vom Hotel-Business zu verstehen, um zu erkennen, wenn inkonsistente Argumente vorgebracht werden. Ob Du mehr als halbes Vierteljahrhundert Unternehmer-Erfahrung in dem Bereich hast, oder Deine Angestellten sich aus Repekt vor Dir auf die Knie werfen interessiert mich dabei herzlich wenig.

(Aber Du scheinst ja eine gewisse Vorliebe für authoritäres Auftreten zu haben, sonst hättest Du ja seinerzeit nicht die Bitcoin-Foundation für eine unterstützenswerte Idee gehalten.)

Ich nehme nicht für mich in Anspruch, der größte Bitcoin-Experte zu sein.
Ich nehme ebensowenig für mich in Anspruch, der größte Hotelier aller Zeiten zu sein.
Aber, ganz ehrlich, ich kenne niemanden, der in der Kombination beider Kenntnisse so weit fortgeschritten wäre, wie ich.
Was meinst Du, was es hier im Forum für Leute gibt, die in anderen Bereichen locker ähnliches von sich behaupten könnten?

Wenn ich also sage "das passt nicht so ganz zusammen", dann sollte deine erste Reaktion darauf nicht sein "bla bla, alles Humbug", sondern vielleicht eher "okay, interessant, wenn der Profi da Probleme sieht, sollte das Anregung sein, an den Problemen zu arbeiten, vielleicht lässt sich das mittelfristig verbessern".
Schade, dass ich zuallererst meinem Verstand folge und nicht Verhaltensmaßregelungen.


die seuche mit dem kredit geben gehört ausgerottet. entweder man hat das geld um etwas zu bezahlen oder eben nicht. die welt würde eine bessere werden. die philosophie hinter Bitcoin ist ja gerade auf "trustless" aufgebaut.
Das sehe ich wirklich anders, aber das ist ein Stück weit eine Frage der persönlichen Wertung oder Meinung.
Ich selbst halte es für wünschenswert, wenn sich ein junger Familienvater mit einem Kredit (= Vorschuss auf seine Arbeitsleistung der kommenden Jahrzehnte) ein Haus bauen kann, und er nicht erst mit Ende 40 das Geld beisammen hat, um das Haus zu bauen. [...]
Ersetze doch "junger Familienvater" mit "ambitionierter Hotelunternehmer" und "Haus bauen" mit "Hotel renovieren", das würde ehrlicher rüberkommen.

In diesem Sinne halte ich es für inkompatibel mit meinen Unternehmerpflichten, aus bloßer "Ideologie" Ressourcen meines Unternehmens darauf zu verschwenden, Bitcoin-Zahlungen zu implementieren, ohne dass hieraus ein erkennbarer, letztlich geldwerter Vorteil entsteht.
Warum nicht gleich so? Anstatt seitenlang über Risiken der Nicht-Kreditkartenzahlung zu schwadronieren hätte ein Satz genügt: Der Aufwand lohnt sich nicht.
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February 17, 2019, 08:41:47 PM
Last edit: February 18, 2019, 12:30:32 AM by Ov3R
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 #82383


Ich glaube, Berlin hat täglich genug Bitcoin-Fans als Reisende, dass der Werbeeffekt mir tatsächlich erheblichen Umsatzschub generieren würde.
Ehrlich gesagt, wundert es mich, dass bis heute keiner meiner Berliner Kollegen auf die Idee gekommen ist.

Auch möglich dass sie keine unnötigen Risiken eingehen wollen  Lips sealed

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https://www.youtube.com/watch?v=pf3wNd5XZ4E&t=57s

Zum Kurs : 200-250$ hoch vor abschluss der aktuellen Wochenkerze und ich würde eine 70-80% Wahrscheinlichkeit einräumen das wir die 6k retesten in denn nächsten Wochen .
Alle kleineren Timeframes sprechen allerdings grade dagegen . Sollte das nicht so kommen gehe ich von einem  Bloody Monday gefolgt von Bloody Tuesday gefolgt von ..... etc. etc  aus .
bin gespannt Smiley

Edit: es wird aber versucht  neuer angriff Smiley 1h to go
Edit 2: 80$ noch  Lips sealed Lips sealed 20 min to go
Edit 3 : 20 $ haben gefehlt weekly schliesst mit Hammer ab .
Longs fast ath nun
https://de.tradingview.com/chart/FCebaA3R/
Bull Trap  Huh

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February 17, 2019, 08:44:23 PM
 #82384

qwk Ich hatte keine Ahnung, dass du ein Hotelbesitzer bist. Wenn du Bitcoin akzeptierst, komme ich vielleicht mal vorbei.  Grin
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February 17, 2019, 09:27:58 PM
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 #82385

Hallo Qwk,

Danke für Deine Rückmeldung  Smiley
Das mit dem quoten habe ich noch nicht ganz heraus, ich antworte auf jeden Fall auf Beitrag 82481:

So ganz glaubwürdig erscheint es mir nicht, dass du stets nur passiv warst, wahrscheinlich hast oder hattest du hier schon vor vielen Jahren einen Account.
STM ist schon sehr sehr sehr lange nicht mehr hier aktiv.

Das ist tatsächlich mein erster und einziger Account hier.

Ich kenne Bitcoins allerdings schon lange, vielleicht sogar schon seit Ende 2010., Als der 2011er Hype kam, da war es mir schon ein Begriff.  Ich weiss allerdings nicht mehr woher, Gelbes Forum oder Goldseiten glaube ich, dort wurde schon recht früh darüber schon geschrieben. Damals hatte ich die glorreiche Idee, in der Nacht, wenn bei mir nicht gearbeitet wird, auf meinen Servern Bitcoins minen zu lassen. Meine EDVler zeigten mir mehr oder weniger höflich den Vogel, und ich selbst habe es technisch nicht auf die Reihe gekriegt.

Bitcoins zu kaufen, um damit zu spekulieren war damals so absurd für mich, dass ich nicht einmal dran gedacht habe. Vielleicht wars eh gut, eventuell würde ich ja heute noch damit hadern, wenn jetzt alles auf MtGox liegen würde.

2013 ist aus verschiedenen anderen Gründen spurlos an mir vorübergegangen, erst 2015 begann ich mich dann ernsthaft mit der Technologie zu beschäftigen.

Es dauerte bis Anfang 2017, bis ich den ersten Bitcoin mein eigen nannte. Ich bin technisch vermutlich versierter als der Durchschnittsmensch, aber ich sehe schon noch viele Probleme für die Massenanwendung: Es dauerte ewig, bis mir tatsächlich klar war, wie ich die wallet.dat Datei sichere, wie das mit dem Seed und dem privaten Schlüssel geht. Und es gibt noch viele Dinge, die ich nicht durchblicke. 

Also kein early adopter im klassischen Sinne, der auf einem Berg von Bitcoins sitzt. Aber zumindest habe ich nicht im parabolischen Anstieg Ende 2017 meine ganzen Ersparnisse verbraten, das ist ja auch schon was. Hab ich schon im Rahmen der New Economy Blase erledigt.

Smoketoomuch kenne ich aus dem Buch von Christoph Bergmann. Es gibt auch einen Beitrag über STM im bitcoinblog, da war es für mich dann naheliegend, Beiträge von ihm zu lesen.


1. wenn du seit Jahren daran arbeitest, scheint Bitcoin noch immer zu unausgereift für den professionellen Einsatz zu sein

Auf jeden Fall, da stimme ich Dir zu (eigene Erfahrungen siehe oben). Und es gibt auch ganz viele Leute, die wollen gar nicht die Eigenverantwortung mit allen Konsequenzen.


2. ich zweifle ein wenig an deiner Qualifikation als Unternehmer
Versteh mich da nicht falsch, du machst deine eigentliche Arbeit sicherlich gut, aber es scheint dir der Fokus zu fehlen, deine Entscheidungen ganz alleine im Interesse deines Unternehmens zu treffen.

Natürlich denke ich unternehmerisch, und da gibt es selbstverständlich viele andere Dinge, die objektiv gesehen wichtiger sind, als Bitcoin Zahlungen anzubieten. Und es hat natürlich viel höhere Priorität, die betriebswirtschaftlich wichtigen Dinge EDV mässig umzusetzen, die Ressourcen sind wie überall ja begrenzt. Deswegen dauert es bei mir so lange. Und weil ich definitiv nicht sowas wie Bitpay will, wo 1% kassiert wird, um dann Euro zu erhalten.

Jetzt tatsächlich offtopic: Falls wer ein kleines Programm hat, dass auf Windows 2012 Server läuft, und das mit einem xml File angesteuert werden kann, um Euro aktuell in Bitcoin umzurechnen und die Adresse mit QR Code als Ausdruck und Bildschirmanzeige generieren kann, und nach 2-3 Confirmations ein xml File zurückschickt, würde ich mich über eine PM freuen.



In diesem Sinne halte ich es für inkompatibel mit meinen Unternehmerpflichten, aus bloßer "Ideologie" Ressourcen meines Unternehmens darauf zu verschwenden, Bitcoin-Zahlungen zu implementieren, ohne dass hieraus ein erkennbarer, letztlich geldwerter Vorteil entsteht.

Ich glaube schon, dass es wichtig ist, auch Visionen zu haben und zu versuchen diese umzusetzen, auch wenn es keinen kurzfristigen Nutzen gibt. Bin damit bis jetzt meistens ganz gut gefahren.

Das ist in meiner Struktur allerdings einfacher als bei einem grossen Hotel, wo es Miteigentümer, Banken usw. gibt, die auch überzeugt werden müssen. Und eine Hotelsoftware, die die Schnittstelle dafür wahrscheinlich nicht freigibt.

Zahlen wird wahrscheinlich kaum wer damit. Die Zielgruppe für garantierte Buchungen nach 18.00 oder nicht-refundierbare Frühbuchertarife ohne Kreditkarte wird wahrscheinlich überschaubar sein. 

Aber bei Dir wie bei mir wäre es super Werbung, wenn Bitcoin als zusätzliche Zahlungsmöglichkeit angeboten wird. Und es wäre ein ganz kleiner Schritt zur Weiterentwicklung von Bitcoin als Zahlungsmittel (das es ja eigentlich sein sollte).

Ich verstehe alle Deine Argumente, es hat mich halt gerade bei Dir gewundert, dass Du es nicht versuchst.


Ich versichere dir, wenn du ernsthaft deiner Frau verkaufen kannst, dass sie ihren Sommerurlaub mit den Kindern in der hässlichen Industriestadt Heilbronn verbringen soll, schenke ich dir den Aufenthalt in unserer Suite Grin

Ich arbeite daran, die ganze Familie zu überzeugen  Cool
Falls es im Somer nichts wird, melde ich mich sicher, falls ich irgendwann einmal in Heibronn bin  Roll Eyes






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February 17, 2019, 10:01:34 PM
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 #82386

wäre ich ein kleiner Hotelier, der ein 50-Zimmer-3-Sterne-Backpacker-Hotel in Berlin Kreuzberg hat, wo ich noch selber an der Rezeption stehe, würde ich sofort, ohne zu zögern,[...]
Bloß weil man eineinhalb Sterne mehr hat, muss man nicht gleich despektierlich über die Kollegen reden.
Erstens haben 3/4 meiner Hotels ebenfalls "nur" 3 Sterne (genauer: 2 haben überhaupt keine offizielle Klassifizierung, weil das mittlerweile ein Anachronismus ist).
Zweitens "bewerte" ich einen Hotelier nicht nach der Anzahl der Sterne, wenn es z.B. um reine Profitabilität geht, liegen hier in Deutschland die 2-3-Sterne-Hotels weit vorn.
Es geht mir im obigen Beispiel um die Zielgruppenorientierung.
Der typische Business-Reisende in meinen Hotels ist eher Mitte 30 bis Mitte 50 und tendenziell "konservativ" bis "altmodisch".
Das sind nicht die jungen Coworking-Hipster aus Berlin, die ihren Mate-Drink mit Bitcoin bezahlen wollen, weil es "in" ist.

Und nein, damit will ich weder den Hipster, noch den Mate-Trinker, den Berliner, den Backpacker, den Coworker oder sonst irgendjemanden verunglimpfen, herabwerten, mich über ihn erheben, oder irgendetwas in der Art.
Noch einmal: wäre ich, ganz persönlich, ein Hotelier in Berlin, mit einem einzelnen Hotel in Kreuzberg, das in etwa diese Zielgruppe anspricht, dann würde ich es als vermutlich sehr lohnenswert ansehen, den Aufwand für Bitcoin-Zahlungen zu betreiben.

bist du wirklich der Ansicht, dass du vom Hotel-Business mehr verstehst als ich?
Ich brauche nicht mehr vom Hotel-Business zu verstehen, um zu erkennen, wenn inkonsistente Argumente vorgebracht werden.
Dann sollte es dir nicht schwer fallen, die Inkonsistenz dieser Argumente darzulegen.
Insofern wundere ich mich, wieso du das nicht tust?

Du scheinst ja eine gewisse Vorliebe für authoritäres Auftreten zu haben, sonst hättest Du ja seinerzeit nicht die Bitcoin-Foundation für eine unterstützenswerte Idee gehalten.
Das hat zwar nun nicht mehr wirklich irgendetwas mit dem Topic zu tun, aber im Übrigen halte ich die Bitcoin Foundation weiterhin für eine gute Idee, und ihre momentane (sehr bescheidene) Arbeit auch für produktiv, konstruktiv und sinnvoll für Bitcoin.


Ich nehme nicht für mich in Anspruch, der größte Bitcoin-Experte zu sein.
Ich nehme ebensowenig für mich in Anspruch, der größte Hotelier aller Zeiten zu sein.
Aber, ganz ehrlich, ich kenne niemanden, der in der Kombination beider Kenntnisse so weit fortgeschritten wäre, wie ich.
Was meinst Du, was es hier im Forum für Leute gibt, die in anderen Bereichen locker ähnliches von sich behaupten könnten?
Die gibt es massenhaft, ich kenne auch den einen oder anderen.
Und mir käme es nie in den Sinn, denen ausgerechnet in ihrem Bereich der Expertise einfach mit einem, mit Verlaub, dahingerotzten "das Argument von dem zählt für mich überhaupt nicht" zu kontern.
Wenn, dann würde ich mir Mühe geben, ihre Argumente zu verstehen, und prüfen, ob mir nicht möglicherweise ein Denkansatz kommt, der vielleicht als Anstoß zu einem Umdenken dienen könnte. Roll Eyes

Wenn ich also sage "das passt nicht so ganz zusammen", dann sollte deine erste Reaktion darauf nicht sein "bla bla, alles Humbug", sondern vielleicht eher "okay, interessant, wenn der Profi da Probleme sieht, sollte das Anregung sein, an den Problemen zu arbeiten, vielleicht lässt sich das mittelfristig verbessern".
Schade, dass ich zuallererst meinem Verstand folge und nicht Verhaltensmaßregelungen.
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal, wie ich darauf antworten soll.
Wenn du das als "Verhaltensmaßregelung" empfindest, fehlen mir ein wenig die Worte Roll Eyes


Das sehe ich wirklich anders, aber das ist ein Stück weit eine Frage der persönlichen Wertung oder Meinung.
Ich selbst halte es für wünschenswert, wenn sich ein junger Familienvater mit einem Kredit (= Vorschuss auf seine Arbeitsleistung der kommenden Jahrzehnte) ein Haus bauen kann, und er nicht erst mit Ende 40 das Geld beisammen hat, um das Haus zu bauen. [...]
Ersetze doch "junger Familienvater" mit "ambitionierter Hotelunternehmer" und "Haus bauen" mit "Hotel renovieren", das würde ehrlicher rüberkommen.
Bist du in der Lage, ein Argument einfach mal um seiner selbst Willen nüchtern und sachlich zu betrachten?
Oder bleibt dir stets nichts anderes übrig als ein an den Haaren herbeigezogenes "Ad hominem"?


In diesem Sinne halte ich es für inkompatibel mit meinen Unternehmerpflichten, aus bloßer "Ideologie" Ressourcen meines Unternehmens darauf zu verschwenden, Bitcoin-Zahlungen zu implementieren, ohne dass hieraus ein erkennbarer, letztlich geldwerter Vorteil entsteht.
Warum nicht gleich so? Anstatt seitenlang über Risiken der Nicht-Kreditkartenzahlung zu schwadronieren hätte ein Satz genügt: Der Aufwand lohnt sich nicht.
Ganz so einfach ist es aber nunmal nicht.
Ich simplifiziere ungern unnötig.

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February 17, 2019, 10:40:07 PM
 #82387

So ganz glaubwürdig erscheint es mir nicht, dass du stets nur passiv warst, wahrscheinlich hast oder hattest du hier schon vor vielen Jahren einen Account.
Das ist tatsächlich mein erster und einziger Account hier.
Dann freut es mich umso mehr, dass ich dich mal aus der Reserve des stillen Mitlesers locken konnte Wink

Smoketoomuch kenne ich aus dem Buch von Christoph Bergmann. Es gibt auch einen Beitrag über STM im bitcoinblog, da war es für mich dann naheliegend, Beiträge von ihm zu lesen.
Tja, STM ist halt noch eine Generation vor mir, mit diesen frühen Idealisten und Tech-Geeks hatte ich eher wenig Berührungspunkte.
Schade, dass uns diese Generation heute ein wenig verloren gegangen ist.

1. wenn du seit Jahren daran arbeitest, scheint Bitcoin noch immer zu unausgereift für den professionellen Einsatz zu sein
Auf jeden Fall, da stimme ich Dir zu (eigene Erfahrungen siehe oben).
Dann als kleine Anregung: berichte über deine Erfahrungen, dann können die Entwickler von heute für die Anwender von morgen die noch existierenden Hürden abbauen.

2. ich zweifle ein wenig an deiner Qualifikation als Unternehmer
Natürlich denke ich unternehmerisch, und da gibt es selbstverständlich viele andere Dinge, die objektiv gesehen wichtiger sind, als Bitcoin Zahlungen anzubieten.
Dann ist deine Motivation, Bitcoin-Zahlungen anzubieten, also offensichtlich tatsächlich nicht unternehmerischer Natur? Wink
Anders gesagt: du machst das als "Hobby" oder weil du "Lust drauf hast" oder "etwas beitragen möchtest"?

Jetzt tatsächlich offtopic: Falls wer ein kleines Programm hat, dass auf Windows 2012 Server läuft, und das mit einem xml File angesteuert werden kann, um Euro aktuell in Bitcoin umzurechnen und die Adresse mit QR Code als Ausdruck und Bildschirmanzeige generieren kann, und nach 2-3 Confirmations ein xml File zurückschickt, würde ich mich über eine PM freuen.
So spezifisch kenne ich da nix.
Aber grundsätzlich solltest du dir vielleicht mal Mycelium Gear anschauen.
Das ist vom Handling vergleichbar mit Bitpay, mit dem Unterschied, dass du selbst die Keys der Empfänger-Wallet hältst, und keine Konvertierung in Euro passiert. Aber du hast einfach schon das Umrechnen in Euro-Kurs und Generierung von Empfangs-Adressen abgedeckt.
Bin mir aber nicht ganz sicher, ob das wirklich noch aktiv weiterentwickelt wird.
https://gear.mycelium.com


In diesem Sinne halte ich es für inkompatibel mit meinen Unternehmerpflichten, aus bloßer "Ideologie" Ressourcen meines Unternehmens darauf zu verschwenden, Bitcoin-Zahlungen zu implementieren, ohne dass hieraus ein erkennbarer, letztlich geldwerter Vorteil entsteht.
Ich glaube schon, dass es wichtig ist, auch Visionen zu haben und zu versuchen diese umzusetzen, auch wenn es keinen kurzfristigen Nutzen gibt.
Unbedingt. Wenn denn die Vision zum Unternehmen passt.
Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob es zur Vision eines Hotels passt, Bitcoin-Zahlungen zu ermöglichen.
Mir erscheint es passender, das ggf. auf der Ebene der OTAs wie booking.com, Expedia, HRS umzusetzen, dann könnten das die Hotels selbst als "Service" nutzen.
Wir verdienen unser Geld damit, Zimmer zu putzen und Frühstück zu machen Wink

Das ist in meiner Struktur allerdings einfacher als bei einem grossen Hotel, wo es Miteigentümer, Banken usw. gibt, die auch überzeugt werden müssen. Und eine Hotelsoftware, die die Schnittstelle dafür wahrscheinlich nicht freigibt.
Die Bank müsste ich zwar nicht informieren, aber letztlich ist meine größte, praktische Hürde ohnehin der Mitarbeiter an der Rezeption.
Ich muss jeden meiner Mitarbeiter einweisen, wie er eine Bitcoin-Zahlung annimmt.
Im Hotel haben wir eine relativ hohe Fluktuation (nicht nur, weil wir Ausbeuter sind, aber auch).
D.h. ich muss ständig neuen Leuten beibringen, Bitcoin zu "benutzen", und dann wird es von den Gästen wohl kaum genutzt.
Was nicht genutzt wird, verlernen die Mitarbeiter natürlich auch schnell wieder.
Also würden sie dann im Falle des Falles, wenn wirklich mal ein Gast mit Bitcoin zahlen will, wie der Ochs vorm Berg stehen und sich fragen "wie ging das nochmal?".
Ich will mich da auch nicht despektierlich über meine Mitarbeiter äußern, sondern das ist einfach ein Erfahrungswert.
Geht mir ja nicht anders.
Prinzipiell habe ich auch mal gelernt, mit unserer Hotelsoftware einen Check-In durchzuführen, aber glaub mir, wenn ich mich heute hinter die Rezeption stellen müsste, bekäme kein Gast seinen Schlüssel, weil ich einfach unfähig wäre Grin
Eine Anbindung an die Hotelsoftware wäre genau genommen nicht notwendig.
Kreditkarten sind auch nicht spezifisch "angebunden".
Es ist einfach nur ein Zahlungsweg, der eingetragen wird.

Aber bei Dir wie bei mir wäre es super Werbung, wenn Bitcoin als zusätzliche Zahlungsmöglichkeit angeboten wird. Und es wäre ein ganz kleiner Schritt zur Weiterentwicklung von Bitcoin als Zahlungsmittel (das es ja eigentlich sein sollte).
Da bin ich ganz bei dir.
Es wäre super Werbung, wenn es zielgruppengerecht wäre.
Berlin, Kreuzberg, Hipster.
Vorschlag: wir finden ein Hotel in Berlin, wo wir das umsetzen können, da stelle ich mich kostenlos als Berater zur Verfügung. Cool

Ich versichere dir, wenn du ernsthaft deiner Frau verkaufen kannst, dass sie ihren Sommerurlaub mit den Kindern in der hässlichen Industriestadt Heilbronn verbringen soll, schenke ich dir den Aufenthalt in unserer Suite Grin
Ich arbeite daran, die ganze Familie zu überzeugen
Ich will nicht am Ehestreit schuld sein, insofern mein Tipp: fahrt woanders hin, wo's schöner ist Grin
Aber du bist natürlich jederzeit willkommen.

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February 17, 2019, 10:41:30 PM
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wäre ich ein kleiner Hotelier, der ein 50-Zimmer-3-Sterne-Backpacker-Hotel in Berlin Kreuzberg hat, wo ich noch selber an der Rezeption stehe, würde ich sofort, ohne zu zögern,[...]
Bloß weil man eineinhalb Sterne mehr hat, muss man nicht gleich despektierlich über die Kollegen reden.
Erstens haben 3/4 meiner Hotels ebenfalls "nur" 3 Sterne (genauer: 2 haben überhaupt keine offizielle Klassifizierung, weil das mittlerweile ein Anachronismus ist).
Zweitens "bewerte" ich einen Hotelier nicht nach der Anzahl der Sterne, wenn es z.B. um reine Profitabilität geht, liegen hier in Deutschland die 2-3-Sterne-Hotels weit vorn.
Es geht mir im obigen Beispiel um die Zielgruppenorientierung.
Der typische Business-Reisende in meinen Hotels ist eher Mitte 30 bis Mitte 50 und tendenziell "konservativ" bis "altmodisch".
Das sind nicht die jungen Coworking-Hipster aus Berlin, die ihren Mate-Drink mit Bitcoin bezahlen wollen, weil es "in" ist. [...]
Vielleicht unterschätzt Du Deine Business-Kunden ja auch ein wenig? Du bist ja selbst das beste Gegenbeispiel. Und ich kenne auch einige Leute, die 0% Hipster sind und sich trotzdem für Bitcoin interessieren.

bist du wirklich der Ansicht, dass du vom Hotel-Business mehr verstehst als ich?
Ich brauche nicht mehr vom Hotel-Business zu verstehen, um zu erkennen, wenn inkonsistente Argumente vorgebracht werden.
Dann sollte es dir nicht schwer fallen, die Inkonsistenz dieser Argumente darzulegen.
Insofern wundere ich mich, wieso du das nicht tust?
Das habe ich getan. Und ich habe mich auch auf ein ganz konkretes Argument bezogen, nämlich das zur Stützung der Bitcoin-Nichtimplementierung herangezogene Zahlungsausfallrisiko.

Du scheinst ja eine gewisse Vorliebe für authoritäres Auftreten zu haben, sonst hättest Du ja seinerzeit nicht die Bitcoin-Foundation für eine unterstützenswerte Idee gehalten.
Das hat zwar nun nicht mehr wirklich irgendetwas mit dem Topic zu tun, aber im Übrigen halte ich die Bitcoin Foundation weiterhin für eine gute Idee, und ihre momentane (sehr bescheidene) Arbeit auch für produktiv, konstruktiv und sinnvoll für Bitcoin.
Hier unterscheiden wir uns fundamental.

Ich nehme nicht für mich in Anspruch, der größte Bitcoin-Experte zu sein.
Ich nehme ebensowenig für mich in Anspruch, der größte Hotelier aller Zeiten zu sein.
Aber, ganz ehrlich, ich kenne niemanden, der in der Kombination beider Kenntnisse so weit fortgeschritten wäre, wie ich.
Was meinst Du, was es hier im Forum für Leute gibt, die in anderen Bereichen locker ähnliches von sich behaupten könnten?
Die gibt es massenhaft, ich kenne auch den einen oder anderen.
Und mir käme es nie in den Sinn, denen ausgerechnet in ihrem Bereich der Expertise einfach mit einem, mit Verlaub, dahingerotzten "das Argument von dem zählt für mich überhaupt nicht" zu kontern.
Wenn, dann würde ich mir Mühe geben, ihre Argumente zu verstehen, und prüfen, ob mir nicht möglicherweise ein Denkansatz kommt, der vielleicht als Anstoß zu einem Umdenken dienen könnte. Roll Eyes
Ich habe mich (s.o.) auf ein ganz konkretes Argument bezogen. Ich muss auch nicht umdenken, denn das Argument ist nach wie vor nicht haltbar. Aber es wurde letztendlich nur als eine Art Nebelkerze vorgebracht, um den wahren Grund der Bitcoin-Nichtakzeptanz zu verschleiern

Das sehe ich wirklich anders, aber das ist ein Stück weit eine Frage der persönlichen Wertung oder Meinung.
Ich selbst halte es für wünschenswert, wenn sich ein junger Familienvater mit einem Kredit (= Vorschuss auf seine Arbeitsleistung der kommenden Jahrzehnte) ein Haus bauen kann, und er nicht erst mit Ende 40 das Geld beisammen hat, um das Haus zu bauen. [...]
Ersetze doch "junger Familienvater" mit "ambitionierter Hotelunternehmer" und "Haus bauen" mit "Hotel renovieren", das würde ehrlicher rüberkommen.
Bist du in der Lage, ein Argument einfach mal um seiner selbst Willen nüchtern und sachlich zu betrachten?
Oder bleibt dir stets nichts anderes übrig als ein an den Haaren herbeigezogenes "Ad hominem"?
Sorry, ist in diesem Zusammenhang leider erforderlich, um Deine Unterstützung des Kreditwesens seinem Ursprung nach aufzuklären.

In diesem Sinne halte ich es für inkompatibel mit meinen Unternehmerpflichten, aus bloßer "Ideologie" Ressourcen meines Unternehmens darauf zu verschwenden, Bitcoin-Zahlungen zu implementieren, ohne dass hieraus ein erkennbarer, letztlich geldwerter Vorteil entsteht.
Warum nicht gleich so? Anstatt seitenlang über Risiken der Nicht-Kreditkartenzahlung zu schwadronieren hätte ein Satz genügt: Der Aufwand lohnt sich nicht.
Ganz so einfach ist es aber nunmal nicht.
Ich simplifiziere ungern unnötig.
Hat mit Simplifizierung nichts zu tun, da es einfach nur die Benennung des Pudels Kern ist. Das Argument des Zahlungsausfallrisikos ist jedenfalls nicht haltbar und letztendlich nur eine Ablenkung.


Edit:
In Erwartung baldiger Hotelakzeptanz zuckt der Kurs jetzt nach oben. Die Insider gehen jetzt schonmal massenhaft long. Cheesy
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February 17, 2019, 10:54:09 PM
 #82389

Wenn du einem Armen aus meinem Volk Geld leihst, verhalte dich ihm gegenüber nicht wie ein Wucherer. Verlange keine Zinsen von ihm!
Weil Geld nicht produktiv sein kann, lehnt Aristoteles das Zinsnehmen ab.
Aus diesem Grund verbietet Allah, der Erhabene, das Nehmen und Geben von Zinsen.
Vielleicht fällt es dir selbst auf: hier ist von Zinsen die Rede, nicht von Kredit.

Übrigens bezieht sich das christliche "Gebot" ganz bewusst auf das Zinsen-Verlangen gegenüber den Armen.
Insbesondere im Islam wird Kredit keineswegs negativ gesehen, sondern lediglich die "bloße" Zinsnahme.
Das islamische Kreditwesen verlangt vom Kreditgeber das Mittragen der Risiken des finanzierten Geschäfts, das ist der wesentliche Unterschied.

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February 17, 2019, 11:06:54 PM
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 #82390

wäre ich ein kleiner Hotelier, der ein 50-Zimmer-3-Sterne-Backpacker-Hotel in Berlin Kreuzberg hat, wo ich noch selber an der Rezeption stehe, würde ich sofort, ohne zu zögern,[...]
Bloß weil man eineinhalb Sterne mehr hat, muss man nicht gleich despektierlich über die Kollegen reden.
Erstens haben 3/4 meiner Hotels ebenfalls "nur" 3 Sterne (genauer: 2 haben überhaupt keine offizielle Klassifizierung, weil das mittlerweile ein Anachronismus ist).
Zweitens "bewerte" ich einen Hotelier nicht nach der Anzahl der Sterne, wenn es z.B. um reine Profitabilität geht, liegen hier in Deutschland die 2-3-Sterne-Hotels weit vorn.
Es geht mir im obigen Beispiel um die Zielgruppenorientierung.
Der typische Business-Reisende in meinen Hotels ist eher Mitte 30 bis Mitte 50 und tendenziell "konservativ" bis "altmodisch".
Das sind nicht die jungen Coworking-Hipster aus Berlin, die ihren Mate-Drink mit Bitcoin bezahlen wollen, weil es "in" ist. [...]
Vielleicht unterschätzt Du Deine Business-Kunden ja auch ein wenig? Du bist ja selbst das beste Gegenbeispiel. Und ich kenne auch einige Leute, die 0% Hipster sind und sich trotzdem für Bitcoin interessieren.

Ich finde es ja ein wenig Spannend hier mitzulesen , vorallem da Adoption der Key ist.
Ich würde wahrscheinlich in der Hotellobby gut sichtbar in der nähe der Rezeption ein BTC Gemälde aufhängen wovon es mittlerweile auch schon recht schicke gibt (Bitcoin Art´s  Gallery )
Das sorgt für gesprächsstoff bringt nähe zum Kunden und mann könnte einschätzen ob überhaupt Interresse  besteht .
Klar wenn nach 3 Monaten immer noch niemand oder nur einer jemanden an der Rezeption drauf angesprochen hatt, dann hatt mann wenigstens ein hüpsches Gemälde . Wink
Just my 2 cents


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February 17, 2019, 11:16:02 PM
 #82391

Der typische Business-Reisende in meinen Hotels ist eher Mitte 30 bis Mitte 50 und tendenziell "konservativ" bis "altmodisch".
Das sind nicht die jungen Coworking-Hipster aus Berlin, die ihren Mate-Drink mit Bitcoin bezahlen wollen, weil es "in" ist. [...]
Vielleicht unterschätzt Du Deine Business-Kunden ja auch ein wenig? Du bist ja selbst das beste Gegenbeispiel. Und ich kenne auch einige Leute, die 0% Hipster sind und sich trotzdem für Bitcoin interessieren.
Möglich. Ich bin (anders als der Papst) nicht unfehlbar. Wink
Um aber ganz ehrlich zu sein: ich bin konservativ bis altmodisch.
Und ich würde in ein Hotel nicht deswegen gehen, weil ich dort mit Bitcoins bezahlen kann.
Nur für den spezifischen Fall, dass ich zwei für mich gleichwertige Hotels zur Auswahl habe, von denen eines Bitcoin akzeptiert, würde ich dort buchen.

Dann sollte es dir nicht schwer fallen, die Inkonsistenz dieser Argumente darzulegen.
Insofern wundere ich mich, wieso du das nicht tust?
Das habe ich getan. Und ich habe mich auch auf ein ganz konkretes Argument bezogen, nämlich das zur Stützung der Bitcoin-Nichtimplementierung herangezogene Zahlungsausfallrisiko.
Okay, und ich habe dir als erfahrener Profi gesagt, dass Vorkasse vom Kunden nicht (bzw. nur in geringem Maße) akzeptiert wird.
Soll ich also die ohnehin schon kleine Zielgruppe der Bitcoin-Zahlungswilligen weiter verkleinern, indem ich auf Vorkasse setze?

Nochmal: Backpacker-Hotel in Berlin, dann 15% Rabatt bei Vorkasse mit Bitcoin, ohne Storno-Möglichkeit.
Ist für mich als Unternehmer attraktiv und spricht die richtige Zielgruppe an.
Wenn du ein Hotel in Berlin kennst, mache ich kostenlos den Berater.
Wenn wir das Hotel erst kaufen müssen, prüfe ich die Wirtschaftlichkeit und stelle eine Finanzierung auf, aber dann müssen wir bei den heutigen Preisen in Berlin wahrscheinlich zusammenlegen Wink

Wenn, dann würde ich mir Mühe geben, ihre Argumente zu verstehen, und prüfen, ob mir nicht möglicherweise ein Denkansatz kommt, der vielleicht als Anstoß zu einem Umdenken dienen könnte. Roll Eyes
Ich habe mich (s.o.) auf ein ganz konkretes Argument bezogen. Ich muss auch nicht umdenken, denn das Argument ist nach wie vor nicht haltbar. Aber es wurde letztendlich nur als eine Art Nebelkerze vorgebracht, um den wahren Grund der Bitcoin-Nichtakzeptanz zu verschleiern
Willst du mir jetzt auch noch erklären, welchen "wahren Grund" ich habe?
Ich habe den Eindruck, du unterliegst hier einem Attributionsfehler.

Ersetze doch "junger Familienvater" mit "ambitionierter Hotelunternehmer" und "Haus bauen" mit "Hotel renovieren", das würde ehrlicher rüberkommen.
Bist du in der Lage, ein Argument einfach mal um seiner selbst Willen nüchtern und sachlich zu betrachten?
Oder bleibt dir stets nichts anderes übrig als ein an den Haaren herbeigezogenes "Ad hominem"?
Sorry, ist in diesem Zusammenhang leider erforderlich, um Deine Unterstützung des Kreditwesens seinem Ursprung nach aufzuklären.
Nur, weil ich deine (wie auch immer begründete) Ablehnung des Kreditwesens aufgrund fundierter Argumente nicht teile, nimmst du mich als "Unterstützer" des Kreditwesens war? Roll Eyes
Aber ja: ich finde Kredit an sich nicht schlecht.
Sowohl als Häuslebauer als auch als Unternehmer.

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Hat mit Simplifizierung nichts zu tun, da es einfach nur die Benennung des Pudels Kern ist. Das Argument des Zahlungsausfallrisikos ist jedenfalls nicht haltbar und letztendlich nur eine Ablenkung.
Vielleicht habe ich das mit dem "Zahlungsausfallrisiko" auch falsch dargestellt, und du hast es deshalb nicht verstanden.
Mea culpa.
Ich habe kein Zahlungsausfallrisiko durch Bitcoin.
Ich habe ein allgemeines Zahlungsausfallrisiko in der Hotellerie, und zwar ein erhebliches.
Jedes Zahlungsmittel, welches ich bei mir einsetze, muss diesem Risiko gewachsen sein, und dennoch in seiner Akzeptanz beim Kunden tauglich sein.
Für den Moment sehe ich das bei Bitcoin nicht als gegeben an.

In Erwartung baldiger Hotelakzeptanz zuckt der Kurs jetzt nach oben. Die Insider gehen jetzt schonmal massenhaft long.
Durchaus.
Käme endlich mal jemand auf die Idee / würde das umsetzen, für Buchungen in Lodges in Afrika Bitcoin-Zahlungen handhabbar zu machen, würde das die Akzeptanz in der Fläche massiv verbessern.
Witzigerweise gibt es schon den einen oder anderen Shitcoin-ICO in die Richtung, nur noch nix handfestes mit Bitcoin Shocked

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February 17, 2019, 11:16:48 PM
 #82392

Wenn du einem Armen aus meinem Volk Geld leihst, verhalte dich ihm gegenüber nicht wie ein Wucherer. Verlange keine Zinsen von ihm!
Weil Geld nicht produktiv sein kann, lehnt Aristoteles das Zinsnehmen ab.
Aus diesem Grund verbietet Allah, der Erhabene, das Nehmen und Geben von Zinsen.
Vielleicht fällt es dir selbst auf: hier ist von Zinsen die Rede, nicht von Kredit.

Übrigens bezieht sich das christliche "Gebot" ganz bewusst auf das Zinsen-Verlangen gegenüber den Armen.
Insbesondere im Islam wird Kredit keineswegs negativ gesehen, sondern lediglich die "bloße" Zinsnahme.
Das islamische Kreditwesen verlangt vom Kreditgeber das Mittragen der Risiken des finanzierten Geschäfts, das ist der wesentliche Unterschied.

aus der nummer kommst Du jetzt leider nicht mehr so einfach raus da sonst der trollverdacht gefährlich um die ecke lugt. Wink

der kontext bezog sich auf kreditwirtschaft basierend auf zinsen.

nein, das ist eine frage der denke. nur weil der status quo kreditwirtschaft ist muss es doch nicht automatisch richtig sein.

wo kommt denn das geld für den kredit her? von banken welche sich bei der zentralbank geld für einen niedrigeren zins leihen als sie ihn an den unternehmer weiter verleihen.

gegen nachbarschaftshilfe aus reiner gefälligkeit ohne anspruch auf gegenleistung hat keiner etwas. und das ist auch nicht das grundübel unseres systems.

es geht um gewerbsmässige gelderzeugung in einer kreditzinswirtschaft ohne erzeugung von mehrwert und dadurch ein entstehen einer zunehmenden schieflage zwischen realen werten auf der einen seite und der geldmenge im umlauf auf der anderen seite. und natürlich ist Bitcoin der gegenentwurf dazu.

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February 17, 2019, 11:32:18 PM
 #82393

nein, das ist eine frage der denke. nur weil der status quo kreditwirtschaft ist muss es doch nicht automatisch richtig sein.

wo kommt denn das geld für den kredit her? von banken welche sich bei der zentralbank geld für einen niedrigeren zins leihen als sie ihn an den unternehmer weiter verleihen.
gegen nachbarschaftshilfe aus reiner gefälligkeit ohne anspruch auf gegenleistung hat keiner etwas. und das ist auch nicht das grundübel unseres systems.

es geht um gewerbsmässige gelderzeugung in einer kreditzinswirtschaft ohne erzeugung von mehrwert und dadurch ein entsehen einer zunehmenden schieflage zwischen realen werten auf der einen seite und der geldmenge im umlauf auf der anderen seite.
Ich glaube, das habe ich schon erschöpfend erläutert, vielleicht sollte ich ergänzen, dass in einer arbeitsteiligen Gesellschaft die Banken nichts anderes als der Mittler sind, der das Geld von Unternehmer A zu Unternehmer B bringt:
soll der unternehmer doch selber rücklagen bilden für den fall dass eine maschine kaputt geht.
dann wächst er halt nicht so schnell aber dafür vieleicht gesünder.
Dass er ein geringeres Wachstum aufweist, wäre dabei nicht einmal das Problem.
Viel schlimmer wäre, dass das Geld, welches er als "Rücklagen" bildet, zunächst einfach "totes Kapital" darstellt.
Würde es einem zweiten Unternehmer zur Verfügung stehen, könnte dieser andere Unternehmer damit neue Produkte schaffen, neue Arbeitnehmer beschäftigen, etc.
Das ist der Grund, weshalb der zweite Unternehmer bereit ist, dem ersten Unternehmer Zinsen dafür zu bezahlen, wenn er ihm das Geld leiht.
Im Idealfall schafft der zweite Unternehmer es dann, mit dem Geld mehr Geld zu erwirtschaften, als er an Zinsen zu bezahlen hat.
Dann haben beide was davon.
So funktioniert unsere moderne Wirtschaft.
Wenn du in der Leistung von Banken keinen Mehrwert erkennst, erkennst du vermutlich auch in der Tätigkeit des Händlers keinen Mehrwert.
Dann sprechen wir einfach nicht einmal die selbe Sprache.
Was hat es dann für einen Sinn, überhaupt miteinander zu reden?

Wohlgemerkt: Auswüchse des Kreditwesens sind abzulehnen, diese stammen i.d.R. von zu wenig Regulierung, Fehlregulierung oder Überregulierung, sind aber in Teilen auch extern systembedingt (inhärente Instabilität des Kapitalismus).

und natürlich ist Bitcoin der gegenentwurf dazu.
Nö.
Tja, da müssen wir vermutlich einfach akzeptieren, dass wir Bitcoin anders interpretieren.
Es mag sogar sein, dass Satoshi die Absicht hatte, irgendetwas "politisches" mit Bitcoin zu bewirken, nur hat er dann ein prinzipiell ungeeignetes Mittel gewählt.
Politische Probleme lassen sich nur politisch lösen.
Gesellschaftliche Probleme lassen sich nur gesellschaftlich lösen.
Technologie (und das ist Bitcoin) ist ausschließlich in der Lage, technologische Probleme zu lösen.

Ich selbst bin kein dogmatischer Anhänger der "Church of Satoshi", sondern Beobachter eines spannenden Experiments in der Finanztechnologie, welches geeignet ist, einen vollständigen Paradigmenwechsel in einer Branche herbeizuführen, die im Wesentlichen seit der Frührenaissance unverändert operiert.

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February 17, 2019, 11:46:16 PM
Last edit: February 18, 2019, 12:16:48 AM by Gyrsur
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 #82394

nein, das ist eine frage der denke. nur weil der status quo kreditwirtschaft ist muss es doch nicht automatisch richtig sein.

wo kommt denn das geld für den kredit her? von banken welche sich bei der zentralbank geld für einen niedrigeren zins leihen als sie ihn an den unternehmer weiter verleihen.
gegen nachbarschaftshilfe aus reiner gefälligkeit ohne anspruch auf gegenleistung hat keiner etwas. und das ist auch nicht das grundübel unseres systems.

es geht um gewerbsmässige gelderzeugung in einer kreditzinswirtschaft ohne erzeugung von mehrwert und dadurch ein entsehen einer zunehmenden schieflage zwischen realen werten auf der einen seite und der geldmenge im umlauf auf der anderen seite.
Ich glaube, das habe ich schon erschöpfend erläutert, vielleicht sollte ich ergänzen, dass in einer arbeitsteiligen Gesellschaft die Banken nichts anderes als der Mittler sind, der das Geld von Unternehmer A zu Unternehmer B bringt:

es braucht keine banken in einer reinen Bitcoin ökonomie welche das "Endziel" ist oder zumindestens in der frühzeit mal war. "Be your own bank." Unternehmer A und Unternehmer B ist Unternehmer und Bank zugleich.

früher gab es auch keine Bank. begriffe wie zentralbank und bank sind instrumente der kontrolle damit abhängigkeiten erzeugt werden können wo es im grunde genommen keine abhängigkeit braucht. es braucht keine zentralbank welche eine ökonomie bewerten muss um den geldentwertungsprozentsatz festzulegen damit angeblich der konsum nicht zum stillstand kommt.

EDIT: ich denke eine mehrheit hier sieht das genauso und jeder hat das recht die welt zu sehen wie er sie sehen möchte.

EDIT2:
Wenn du in der Leistung von Banken keinen Mehrwert erkennst, erkennst du vermutlich auch in der Tätigkeit des Händlers keinen Mehrwert.

der händler bringt im gegensatz zu banken einen mehrwert. historisch gesehen hat er den gefährlichen und entbehrungsreichen weg auf sich genommen um waren aus einem land des erzeugers zu einem anderen land des abnehmers zu bringen. oder er kauft in grosshandelsmengen ein und verkauft in konsumentenmengen. dafür soll er dran verdienen, kein problem. er braucht lagerplatz, know how usw.

vieleicht hatten banken früher mal eine berechtigung wo es physische werte einzulagern galt. kein problem damit, dann sollen sie eine gebühr dafür nehmen.

heute sind alles nur zahlen. weder müssen die banken wertsachen umhertransortieren noch ensteht ihnen ein risiko wenn sie mit grossen mengen an geld operieren. es ist elektronisch abgesichert. ihr mehrwert tendiert gegen null mittlerweile.

EDIT3:

und natürlich ist Bitcoin der gegenentwurf dazu.
Nö.
Selbstverfreilich.

Tja, da müssen wir vermutlich einfach akzeptieren, dass wir Bitcoin anders interpretieren.
Es mag sogar sein, dass Satoshi die Absicht hatte, irgendetwas "politisches" mit Bitcoin zu bewirken, nur hat er dann ein prinzipiell ungeeignetes Mittel gewählt.
Politische Probleme lassen sich nur politisch lösen.
Gesellschaftliche Probleme lassen sich nur gesellschaftlich lösen.
Technologie (und das ist Bitcoin) ist ausschließlich in der Lage, technologische Probleme zu lösen.

Es ging immer darum sich der Mittelsmänner zu entledigen. Derjenigen Mittelsmänner, welche sich, ohne Mehrwert zu schaffen, auf kosten der allgemeinheit durchschmarotzen. parasiten eben. da bin ich genauso leistungsanerkenner wie Du. leistung soll sich lohnen. der fleissige soll einen vorteil gegenüber dem faulen haben. und der schmarotzer gehört zu den faulen.

Ich selbst bin kein dogmatischer Anhänger der "Church of Satoshi", sondern Beobachter eines spannenden Experiments in der Finanztechnologie, welches geeignet ist, einen vollständigen Paradigmenwechsel in einer Branche herbeizuführen, die im Wesentlichen seit der Frührenaissance unverändert operiert.

mit manchen sachen stimme ich mit Dir überein und manche sachen sind wieder inkonsequent. arbeitest Du zu viel eventuell? eine frau bist Du ja offensichtlich nicht.

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 #82395

Ich hatte ja vorhin schon meinen Nostalgischen, aber das war immer noch mein schönster Post:


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February 18, 2019, 03:44:35 AM
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 #82396

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February 18, 2019, 03:52:52 AM
 #82397

Meine Nachlaessigkeit von gestern koennte sich als kleiner Glücksgriff erweisen. Ich wurde bei 3626.16 ausgestoppt und bin jetzt eigentlich ungeplant 70% in. Erst war ich ziemlich angefressen, weil der Kurs wieder eingebrochen ist. Nun, sieht so aus, als sollte es mal wieder nach Norden gehen fuer eine Weile, vielleicht bis 4.000. Aber auf jedenfall reicht der Spread um schon mal nen safety stop zu setzen, waehrend ich off bin. Coole Sache das. Man muss auch mal Glueck haben Cool
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February 18, 2019, 05:26:37 AM
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 #82398

Ich hatte ja vorhin schon meinen Nostalgischen, aber das war immer noch mein schönster Post:

Hm, wenn man das jetzt interpretieren will angesichts des Datums des alten Posts:

Heißt das, wir sind jetzt (fürs erste) ganz oben und dann geht's wieder runter?  Huh Wink

Das Banken-Thema sehe ich übrigens recht pragmatisch: Bitcoin/Kryptowährungen können IMHO einen Teil der Bankfunktionen ersetzen und dabei durchaus zu größerer Effizienz führen. Es könnten sicher auch Exzesse des Bankensystems dadurch bekämpft werden. Aber für Dinge wie die Bewertung des Risikos eines Kredits sehe ich leider im Moment keine Alternative zu einem wie auch immer gearteten Finanzdienstleister. Vielleicht, wenn die KI es übernimmt Wink (aber der Preis dürfte sein: totale Durchleuchtung des Kreditnehmers ... egal ob mit oder ohne Blockchain ...).

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February 18, 2019, 07:00:04 AM
Last edit: February 18, 2019, 07:17:59 AM by trantute2
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 #82399

Heißt das, wir sind jetzt (fürs erste) ganz oben und dann geht's wieder runter?  Huh Wink

Der Abstand Erde-Mond nimmt durch die Abnahme der Erdrotation durch die Gezeitenreibung zu. Jeder Besuch beim Mond stellt deshalb eine längere Reise dar. Macht das ganze aber auch spannender.

Das Banken-Thema sehe ich übrigens recht pragmatisch: Bitcoin/Kryptowährungen können IMHO einen Teil der Bankfunktionen ersetzen und dabei durchaus zu größerer Effizienz führen. Es könnten sicher auch Exzesse des Bankensystems dadurch bekämpft werden. Aber für Dinge wie die Bewertung des Risikos eines Kredits sehe ich leider im Moment keine Alternative zu einem wie auch immer gearteten Finanzdienstleister.

Es wird immer Kredite geben. Es ist auch nicht schlimm, wenn sich der Kreditgeber durch Zinsen absichert. Er hat ja auch ein Risiko zu tragen. Diese Exzesse sind ein gesellschaftliches Problem und kein Technisches. Das wird auch Bitcoin nicht ändern.

Imho sind Bitcoin und Co. wegen dieser Exzesse vornehmlich Wertspeicher (Spekulanten die ihr Fiat vermehren möchten ausgeklammert). Und genau als sowas sehe ich sie auch. Weil sie kaum akzeptiert werden so sind sie eher digitales Gold als digitales Bezahlungsmittel. Dabei positionieren sie sich gerne als ausserhalb des Systems stehende Alterrnative. Zusätzlich werden sie von der Gesellschaft dazu gemacht. Bitcoin und Co. haben jedoch Gold gegenüber mehr Vorteile als Nachteile, wobei diese Aussage mit Vorsicht zu geniessen ist, da ich sehr wahrscheinlich auch ideologisch beeinflusst bin. Denn abhängig vom eigenen Selbstbewusstsein kann es sogar eine Last sein, auf vielen Bitcoins zu sitzen. Man kann nämlich alles zerdenken. Ausserdem, nicht jeder kann oder will sich um seine Coins selbst kümmern müssen. Der Mensch ist von Natur aus faul.

Deshalb haben Banken und Co. schon ihren Sinn. Denn sie nehmen dem Kunden Arbeit bei der Verwaltung von Wert ab. Auch können sie in gewissen Grenzen den Wert vor Verlust absichern und den Menschen zumindest ein Gefühl von Sicherheit geben (in einer perfekten Welt!). Aus diesem Grund wird es auch irgendwann Bitcoinbanken geben. Schlicht, weil es diese Nische immer geben wird. Wenn aber das Erwirtschaften von Wert mit den Einlagen der Kunden zum Selbstzweck wird und dieser Selbstzweck alternativlos gerettet werden muss, egal was es kostet, dann wird das gesamte System pervertiert und muss auf 0 zurückgesetzt werden.

Vielleicht, wenn die KI es übernimmt Wink (aber der Preis dürfte sein: totale Durchleuchtung des Kreditnehmers ... egal ob mit oder ohne Blockchain ...).

Definiere KI. Der Begriff ist genauso aufgeblasen und überdehnt wie Blockchain. Hier ist also nicht klar was Du meinst. Das, was Du als Preis bezeichnest, ist doch eigentlich ein Gewinn für die Gesellschaft. Das Smiley hätte also an das Ende des Satzes, hinter die Klammer, gehört.
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February 18, 2019, 07:18:20 AM
 #82400

so Freunde. Endlich mal kein Bart Pump^^
Ich bin zuversichtlich.

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