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qwk
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March 31, 2016, 12:33:11 PM
 #40741

Jeder promovierte Ökonom, jeder der sich mit unserem globalen Finanzsystem beschäftigt wird erkennnen, daß die Zinseszinspolitik eine Exponentialfunktion darstellt.
Abgekopplet von der Realität hiesse das bei einer Einlage von 10k€, 7,18% Verzinsung und 60 Jahren Laufzeit ein Haben von grob 640k€
Nun müssen diese Zinsen ja erwirtschaftet werden, meist in Form von Kreditzahlungen und zum minderen Teil aus Gebühren.
Wenn keiner mehr Schulden aufnehmen kann oder will -> Realwirtschaft, werden diese Zinsenszinsen auch nicht mehr erwirtschaftet.
Du bist offensichtlich fehlgeleitet in der Annahme, dass die Erwirtschaftung von Zinsen lediglich in Form von "Bargeld" bestehen kann. Dem muss man entgegenhalten, dass auch die erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen der Realökonomie zur Deckung der Zinsen herangezogen werden können. Ist im Falle eines einzelnen Schuldverhältnis die Rückzahlung in Form von "Bargeld" im weitesten Sinne erforderlich und steht dieses nicht zur Verfügung, ist es Aufgabe der ausgebenden Stelle, also in der Regel der Zentralbank, das hierfür benötigte Geld zu schaffen.

Anders gesagt: gibt es nicht genug Geld, um die Zinsen zu bezahlen, muss man es eben drucken. Das stellt keineswegs einen "Fehler" des Fiat-Geldsystems dar, sondern ist eher ein "Feature". Das "Bargeld" im Fiatgeld ist eben nicht eine fixe Konstante, sondern dient lediglich dem Zweck der Abbildung der Realökonomie. Man könnte das die "Relativitätstheorie" des Geldes nennen, wenn man eine Analogie suchen will (nicht alles, was hinkt, ist allerdings auch ein Vergleich).

Ich mag hier nicht unbedingt den Apologeten des Fiatgelds spielen, aber Kritik sollte schon richtig formuliert sein und auf die richtigen Punkte zielen. Bei allen Schwächen des Systems muss man eben auch anerkennen, dass das System an sich recht gut funktioniert, in vielerlei Hinsicht auch besser als historische Systeme. Das System ist empfänglich für bestimmte Fehlsteuerungen und daher tendenziell instabil, aber das gilt für "traditionellere" Systeme genauso. Das moderne Fiatgeld bietet immerhin mehr Möglichkeiten der Korrektur, wenn tatsächlich mal etwas aus dem Ruder läuft, ist allerdings in etwa so träge zu steuern wie ein Öltanker mit einem winzigen Außenbordmotor. Roll Eyes

Yeah, well... I'm gonna go build my own blockchain, with blackjack and hookers. In fact, forget the blockchain!
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March 31, 2016, 12:36:55 PM
 #40742

Wenn wir ein liberales Finanzsystem hätten, hätten wir kein Monopol in dem Staat und Bank gegenseitig von einander abhängig, die Menschen durch Inflation bestehlen.
Inflation ist nicht abhängig von einem Monopol von Staat und/oder Banken. In jedem System, in dem Wechsel gezogen und frei gehandelt werden dürfen, gibt es Inflation ganz automatisch. Das gegenseitige Ziehen von Wechseln ist aber kennzeichnendes Merkmal jedes wirklich liberalen Finanzsystems.
Insofern muss ich dir da widersprechen, ein liberaleres Finanzsystem führt beinahe zwangsläufig zu mehr Inflation, nicht zu weniger.

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Gyrsur
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March 31, 2016, 12:40:35 PM
 #40743

hat jemand schon mal etwas mit

https://openbazaar.org

und

https://www.darkwallet.is

bzw.

http://samouraiwallet.com

rumgespielt?
Gyrsur
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March 31, 2016, 01:02:34 PM
 #40744

auf den china börsen wird wie wild um die marke 2700 gekämpft.

https://bitcoinwisdom.com/markets/huobi/btccny

https://bitcoinwisdom.com/markets/okcoin/btccny

https://bitcoinwisdom.com/markets/btcchina/btccny

curiosity81
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March 31, 2016, 01:25:30 PM
 #40745

hat jemand schon mal etwas mit

https://openbazaar.org

und

https://www.darkwallet.is

bzw.

http://samouraiwallet.com

rumgespielt?

Openbazaar hatte ich vor einiger Zeit mal ausprobiert. Ganz schlau bin ich damals nicht draus geworden. Lag wohl daran, dass man da noch nicht viel kaufen konnte. Muesste das eigentlich mal wieder ausprobieren ...

Donate Anti-Cancer Research:
http://www.indysci.org/mission.html
iudica
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March 31, 2016, 01:43:18 PM
 #40746

hat jemand schon mal etwas mit

https://openbazaar.org


Openbazaar hatte ich vor einiger Zeit mal ausprobiert. Ganz schlau bin ich damals nicht draus geworden. Lag wohl daran, dass man da noch nicht viel kaufen konnte. Muesste das eigentlich mal wieder ausprobieren ...

War bei mir ähnlich. Das liegt irgendwie noch in der "Wiege".

Gyrsur
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March 31, 2016, 01:47:25 PM
 #40747

ja, in verbindung mit darkwallet.is auf dem testnet.

hat jemand zuviel testnet coins??

n4Bhwin9F7J3Fpp4UrfRdUUMriHZiRNNKy

EDIT: kann mich nicht zu wss://testnet.unsystem.net verbinden und der letzte releasestand ist von jan 2015
minibit
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March 31, 2016, 01:58:59 PM
 #40748

ja, in verbindung mit darkwallet.is auf dem testnet.

hat jemand zuviel testnet coins??

n4Bhwin9F7J3Fpp4UrfRdUUMriHZiRNNKy

EDIT: kann mich nicht zu wss://testnet.unsystem.net verbinden und der letzte releasestand ist von jan 2015


https://testnet.manu.backend.hamburg/faucet  Smiley
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March 31, 2016, 02:04:32 PM
 #40749

ja, in verbindung mit darkwallet.is auf dem testnet.

hat jemand zuviel testnet coins??

n4Bhwin9F7J3Fpp4UrfRdUUMriHZiRNNKy

EDIT: kann mich nicht zu wss://testnet.unsystem.net verbinden und der letzte releasestand ist von jan 2015


https://testnet.manu.backend.hamburg/faucet  Smiley

super! danke!


elrippo
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March 31, 2016, 02:21:09 PM
 #40750

Jeder promovierte Ökonom, jeder der sich mit unserem globalen Finanzsystem beschäftigt wird erkennnen, daß die Zinseszinspolitik eine Exponentialfunktion darstellt.
Abgekopplet von der Realität hiesse das bei einer Einlage von 10k€, 7,18% Verzinsung und 60 Jahren Laufzeit ein Haben von grob 640k€
Nun müssen diese Zinsen ja erwirtschaftet werden, meist in Form von Kreditzahlungen und zum minderen Teil aus Gebühren.
Wenn keiner mehr Schulden aufnehmen kann oder will -> Realwirtschaft, werden diese Zinsenszinsen auch nicht mehr erwirtschaftet.
Du bist offensichtlich fehlgeleitet in der Annahme, dass die Erwirtschaftung von Zinsen lediglich in Form von "Bargeld" bestehen kann. Dem muss man entgegenhalten, dass auch die erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen der Realökonomie zur Deckung der Zinsen herangezogen werden können. Ist im Falle eines einzelnen Schuldverhältnis die Rückzahlung in Form von "Bargeld" im weitesten Sinne erforderlich und steht dieses nicht zur Verfügung, ist es Aufgabe der ausgebenden Stelle, also in der Regel der Zentralbank, das hierfür benötigte Geld zu schaffen.

Anders gesagt: gibt es nicht genug Geld, um die Zinsen zu bezahlen, muss man es eben drucken. Das stellt keineswegs einen "Fehler" des Fiat-Geldsystems dar, sondern ist eher ein "Feature". Das "Bargeld" im Fiatgeld ist eben nicht eine fixe Konstante, sondern dient lediglich dem Zweck der Abbildung der Realökonomie. Man könnte das die "Relativitätstheorie" des Geldes nennen, wenn man eine Analogie suchen will (nicht alles, was hinkt, ist allerdings auch ein Vergleich).

Ich mag hier nicht unbedingt den Apologeten des Fiatgelds spielen, aber Kritik sollte schon richtig formuliert sein und auf die richtigen Punkte zielen. Bei allen Schwächen des Systems muss man eben auch anerkennen, dass das System an sich recht gut funktioniert, in vielerlei Hinsicht auch besser als historische Systeme. Das System ist empfänglich für bestimmte Fehlsteuerungen und daher tendenziell instabil, aber das gilt für "traditionellere" Systeme genauso. Das moderne Fiatgeld bietet immerhin mehr Möglichkeiten der Korrektur, wenn tatsächlich mal etwas aus dem Ruder läuft, ist allerdings in etwa so träge zu steuern wie ein Öltanker mit einem winzigen Außenbordmotor. Roll Eyes

Die absichtlich undurchschaubaren Konstrukte der Finanzwelt und die korrupten Kontrollkörper deren Besitzer meist das selbe Bett teilen, decken dieses System zu ihren Gunsten.
Ich bin mir bewusst, daß mein Stattsbürgerschaftsnachweis nichts anderes als die Bürgschaft der Verbrechen von privaten Banken, staatliche gibt's noch in Syrien und Kuba, dient den entstandenen Schaden wieder glatt zu bügeln. Bailout ist out, Bailin ist angesagt und lieber halte ich mein bescheidenes Vermögen in Crypto, Gold oder Fahrrädern als in FIAT.
Klar nimmt mein Ducatihändler nur in Zahlung oder Bares, noch, aber auch das wird sich ändern.
Komplexe Gleichungen sind nicht mein Ding, dafür gibt's Andere, aber ich kann Dinge vereinfachen.
Es gibt in Tirol eine kleine Stadt die durch Schwundgeld ihre Stadt aus der Misere gezogen hat, bis die ÖENB (welche auch eine private Bank der Rothschilds ist) das Ganze eingestellt hat.
Ich bin kein Freund von heutiger neoliberaler Freiwirtschaft, denn Toleranz und Freiheit haben bis heute nur Diktatur erbracht, wobei diese vor der Freiwirtschaft existierte.
Ich tendiere den Ideen von Silvio Gesell zu folgen, und zu versuchen diese für mich in ein klares Bild zu bekommen, denn hier sehe ich tendenzielle parallelen zu gut ausgearbeiteten Cryptowährungen, die mehr als nur eine Währung sein können, würde man diese denn richtig benutzen, wobei richtig geschmacklich jedem selbst überlassen sei.

Zurück zu deinem Argument.
Hat ein System einen vitalen Fehler, ist es zwecklos noch mehr Ressourcen zu verbraten dieses System zu füttern, daß dieses weiter besteht.
Vereinfacht formuliert(für mich):
Verliert der PKW 1 Liter Öl in der Woche, ist es wenig sinnvoll immer 1 Liter aufzufüllen. Anstatt dessen sollte man die Ursache , z.B. eine Dichtung erneuern, finden und berichtigen, ist günstiger und Umweltschonender.
Stell dir vor 30% der Realwirtschaft, Arbeiter + Angestellte, würden nicht mehr arbeiten können oder wollen, und 30% kaufen keine Luxusgüter (Handy, Auto) mehr, was dann am Schluss mit dem Finanzmarkt passiert.
In Österreich gabs mal einen Streik der Frächter, bei der ÖMV sind die Tanklager übergegangen.
In Potsdamm vor dem PC mit Reis in Vietnam handeln kann jeder, den Reis erzeugen nicht.
Bis zum heutigen Tag ist jeder Präsident der entweder alle Schulden beglichen, oder keine neuen mehr aufnehmen wollte innerhalb kürzester Zeit verschieden, wodurch sich die Abhängigkeiten verknüpfen lassen.

Im Endeffekt lebt unser System ganzheitlich von den Fleissigen welche Realwirtschaftlich eine erhebliche Relevanz darstellen, da alles Andere darauf beruht, jede Spekulation, jeder Handel.

Fazit für mich, man möge mich berichtigen: Realwirtschaftliche Erzeugung von Waren aller Art stellt die Basis eines jeden Finanzsystems dar.

ulrich909
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March 31, 2016, 03:17:31 PM
 #40751


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The report goes on to advise investors to buy shares in the Bitcoin Investment Trust (GBTC), a fund for those wishing to invest in bitcoin but without actually buying and holding the asset.


Hast du nähere Informationen über den Bitcoin Fund? Bildet dieser Bitcoin synthetisch oder physisch ab? Bei letzteren wäre interessant da vielleicht ein Sparplan einzurichten.
Warum? Du kannst dir besser die Coins jeden Monat kaufen, da weisst du dass die coins auf jeden fall in deinem Besitz sind. Die Bank wird auf jeden Fall mit daran verdienen und warum sollte man denen das Geld hinterherwerfen?

Es gibt keine schlechten Kurse. Es gibt nur gute Kurse zum Kaufen und gute Kurse zum Verkaufen.
Kaufen oder doch lieber verkaufen? Rebalancing für Leute die sich nicht sicher sind https://bitcointalk.org/index.php?topic=2099548.0
Geldverdienen mit dem PC http://paid4systeme.de
qwk
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March 31, 2016, 03:25:07 PM
 #40752

Fazit für mich, man möge mich berichtigen: Realwirtschaftliche Erzeugung von Waren aller Art stellt die Basis eines jeden Finanzsystems dar.
Na dann berichtige ich dich da einfach mal, wenn du schon so lieb drum bittest Wink

Finanzsysteme haben mit Waren zu tun, aber auch mit Dienstleistungen und Wertschöpfungsketten. Allgemeiner: mit Werten.
Ein rein warenbasiertes Wirtschaftssystem ist in einer arbeitsteiligen Gesellschaft zum Scheitern verurteilt.
Anders gesagt, selbst in der Steinzeit hätte das nicht funktioniert.
Vielleicht bei den Schimpansen oder so, aber selbst da hätte ich meine Zweifel.

Du darfst gerne deinen kruden Verschwörungstheorien über Rothschilds und Blaukrauts nachhängen, wenn dir das gefällt, nur passen sie eben leider nicht zur gelebten und erlebten Realität der Menschen unserer Zeit und an unserem Ort. Roll Eyes

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elrippo
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March 31, 2016, 03:52:09 PM
 #40753

Fazit für mich, man möge mich berichtigen: Realwirtschaftliche Erzeugung von Waren aller Art stellt die Basis eines jeden Finanzsystems dar.
Na dann berichtige ich dich da einfach mal, wenn du schon so lieb drum bittest Wink

Finanzsysteme haben mit Waren zu tun, aber auch mit Dienstleistungen und Wertschöpfungsketten. Allgemeiner: mit Werten.
Ein rein warenbasiertes Wirtschaftssystem ist in einer arbeitsteiligen Gesellschaft zum Scheitern verurteilt.
Anders gesagt, selbst in der Steinzeit hätte das nicht funktioniert.
Vielleicht bei den Schimpansen oder so, aber selbst da hätte ich meine Zweifel.

Du darfst gerne deinen kruden Verschwörungstheorien über Rothschilds und Blaukrauts nachhängen, wenn dir das gefällt, nur passen sie eben leider nicht zur gelebten und erlebten Realität der Menschen unserer Zeit und an unserem Ort. Roll Eyes

So ist es, aber ohne die Erzeugung und das Bedürfnis diese Waren besitzen zu müssen oder zu wollen, gibt es auch die nachgereichte Dienstleistung und Wertschöpfungskette nicht.
Ergo -> Ware = Bedürfnis + Dienstleistung
Vereinfacht(für mich): Ich kann nur andhand des fiktiv erzeugten Bedürfnisses Waren und Dienstleistungen verkaufen
Ach zu den Verschwörungstheorien -> Klicken, STRG + F, Rothschild, Enter
Ich denke schon, daß dies passt, aber die Suche überlasse ich jedem selbst. Getreu dem Motto "Wer suchet, der Findet!"

Greshamsches Geld
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March 31, 2016, 04:39:32 PM
 #40754

Wenn wir ein liberales Finanzsystem hätten, hätten wir kein Monopol in dem Staat und Bank gegenseitig von einander abhängig, die Menschen durch Inflation bestehlen.
Inflation ist nicht abhängig von einem Monopol von Staat und/oder Banken. In jedem System, in dem Wechsel gezogen und frei gehandelt werden dürfen, gibt es Inflation ganz automatisch. Das gegenseitige Ziehen von Wechseln ist aber kennzeichnendes Merkmal jedes wirklich liberalen Finanzsystems.
Insofern muss ich dir da widersprechen, ein liberaleres Finanzsystem führt beinahe zwangsläufig zu mehr Inflation, nicht zu weniger.
Gutes Argument,  werde ich mich mal mit auseinandersetzen.
Aber vorweg. Staaten und Bankenmonopol ist Zwang. Und wird unter Ökonomen verdeckte Besteuerung gewertet.
Ich glaube nicht, dass ich durch Liferantenkrediete besteuert werde, weil ich die freie Entscheidung habe eventuell wo anders per Vorkasse günstiger zu kommen.

Was du oben über das Fiatsysthem geschieden hast hat mir gefallen.
Auch ließe sich das expotienzell wachsende Fiatsysthem unendlich weiterführen. Schneidet man eben einige Nullen ab und nennt den Schein denn den neuen Franc (Franz.).

Jetzt hab ich doch wieder mehr aufs Handy getappt als ich wollte.
War angenehm mit dir Smiley

kneim
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March 31, 2016, 05:16:25 PM
 #40755

Bis zum heutigen Tag ist jeder Präsident der entweder alle Schulden beglichen, oder keine neuen mehr aufnehmen wollte innerhalb kürzester Zeit verschieden, wodurch sich die Abhängigkeiten verknüpfen lassen.

Gut möglich, dass da Zusammenhänge bestehen. Die nachhaltige Ökonomie ist von Individuen auf beliebig größere Instanzen oder Organisationen skalierbar. Das bedeutet, ein Individuum kann selbst dasjenige unmittelbar umsetzen, was er vom Staat fordert, sofern es human ist. Z.B. keine Kredite auf Immbolilien mehr aufnehmen, die Privatsphäre schützen (Durch Datenverschlüsselung oder Kontrolle der Apps), die Gesundheit erhalten duch entsprechende Ernährung, Konsumverhalten überprüfen auf ihre Notwendigkeit, usw.

Würden die Individuen also in Massen auf Kredite verzichten, dann würde dieses System zwangsweise kollabieren. Alle, die nachhaltige Maximen umsetzen, bringen "das System" zum kollabieren, sind also automatisch Feinde des Systems. Jeder Rebalancer ist also automatisch ein Feind dieses Systems. Da die nachhaltige Ökonomie der Bewahrung eine Bedingung für das Leben ist (durch Deeskalation, Selbststabilisierung, Frieden, Ausgleich), ist es nur eine Frage der Zeit, bis das egozentrische System zusammen klappt. Die normalen Bürger sind in ihrem durchschnittlichen Verhalten "das System", die Politiker sind nur Spiegelbilder der Gesellschaft, und relativ unbedeutend.

kneim
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March 31, 2016, 05:26:10 PM
 #40756

Fazit für mich, man möge mich berichtigen: Realwirtschaftliche Erzeugung von Waren aller Art stellt die Basis eines jeden Finanzsystems dar.
Na dann berichtige ich dich da einfach mal, wenn du schon so lieb drum bittest Wink

Finanzsysteme haben mit Waren zu tun, aber auch mit Dienstleistungen und Wertschöpfungsketten. Allgemeiner: mit Werten.
Ein rein warenbasiertes Wirtschaftssystem ist in einer arbeitsteiligen Gesellschaft zum Scheitern verurteilt.
Anders gesagt, selbst in der Steinzeit hätte das nicht funktioniert.
Vielleicht bei den Schimpansen oder so, aber selbst da hätte ich meine Zweifel.

Du darfst gerne deinen kruden Verschwörungstheorien über Rothschilds und Blaukrauts nachhängen, wenn dir das gefällt, nur passen sie eben leider nicht zur gelebten und erlebten Realität der Menschen unserer Zeit und an unserem Ort. Roll Eyes

Da muss ich dich korrigieren. In einer nachhaltigen Welt gibt es keine goldenen Kälber, keine Monopole oder übertrieben zentrale Strukturen. Der Euro könnte in einer solchen Ökonomie niemals zu einem goldenen Kalb werden wie heute, und wäre er intransparent, würde er von allen Bürgern sogar mehrheitlich abgelehnt. Es gibt nicht den geringsten Grund, warum Bezahlmünzen nicht wieder aus reinem Gold, Silber, Kupfer oder Aluminium bestehen sollten. Es ist schlicht alles Geld, was einen Wert hat. Man kann unmittelbar sofort damit beginnen, aber die Bürger haben sich bereits so sehr selbst gedanklich versklavt, dass sie diese Freiheit gar nicht zu denken wagen.

(übrigens würden dann Rohstoffe bald wieder so teuer, dass Schluss wäre mit geplanter Obsoleszenz)

kneim
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March 31, 2016, 05:45:27 PM
 #40757

Es gibt nicht den geringsten Grund, warum Bezahlmünzen nicht wieder aus reinem Gold, Silber, Kupfer oder Aluminium bestehen sollten.

Ich denke, dass nach wie vor niemandem ganz klar geworden ist, was das bedeutet. Das wichtigste Argument gegen solche Münzen aus purem Metall sind die Schwankungen. Ich habe jedoch postuliert, nachrechenbar durch eine Formel, dass in der nachhaltigen Ökonomie der Bewahrung alle Schwankungen ausschließlich Chancen darstellen. Mit einem potentiellen Ertrag, der überproportional mit dem Ausschlag ansteigt. Was letztlich bedeutet, dass Schwankungen in den Metallpreisen der Münzen IMMER zugunsten der diese Münzen verwahrenden Bürger wären, was zu vollkommener Schwankungsresistenz führt. Diese Regeln existieren nicht bewusst in unserem Großhirn.

Würde ich also eine humane Community oder eine humane Kleinstadt gründen, dann würde ich ein Bürgergeld einführen, dass aus möglichst vielen verschiedenen Metallen besteht (Dezentralität). Fällt der Preis eines Metalls ins bodenlose, dann wird dieses per Einkaufsgemeinschaft nachgekauft. Schießt der Wert eines Metalls nach oben, wird ein Teil in einer Verkaufgemeinschaft in die globalen Märkte verkauft. Machen das alle in dieser Welt, dann gehen die Marktpreisschwankungen schon bald dramatisch zurück. Die zunehmenden Schwankungen sind eine Ausgeburt kurzfristigen Denkens, und kündigen ein großes Unglück an.

Ich wiederhole mich hier immer und immer wieder, schon seit zwei Jahren. Auf Facebook habe ich mich inzwischen verabschiedet, nach zwei Jahren, auch dort keine Bewegung. Ich schreibe mir die Finger wund.

curiosity81
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March 31, 2016, 05:56:08 PM
 #40758

Bitcoin heute scheinbar auch bei Scobel auf 3Sat:

http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/186062/index.html

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Gyrsur
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March 31, 2016, 06:00:38 PM
 #40759

Bitcoin heute scheinbar auch bei Scobel auf 3Sat:

http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/186062/index.html

Das Bitcoin-System zeigt zumindest dem Prinzip nach, wie über eine dezentrale Technologie eine fälschungssichere Software angewendet werden kann, die ein noch höheres Gut als Geld garantiert - nämlich das Gut, das die Banken restlos verspielt haben: Vertrauen.

das sitzt!  Grin
Mario241077
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ORB has a good chance to grow.


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March 31, 2016, 06:01:00 PM
 #40760

Es gibt nicht den geringsten Grund, warum Bezahlmünzen nicht wieder aus reinem Gold, Silber, Kupfer oder Aluminium bestehen sollten.

Ich denke, dass nach wie vor niemandem ganz klar geworden ist, was das bedeutet. Das wichtigste Argument gegen solche Münzen aus purem Metall sind die Schwankungen. Ich habe jedoch postuliert, nachrechenbar durch eine Formel, dass in der nachhaltigen Ökonomie der Bewahrung alle Schwankungen ausschließlich Chancen darstellen. Mit einem potentiellen Ertrag, der überproportional mit dem Ausschlag ansteigt. Was letztlich bedeutet, dass Schwankungen in den Metallpreisen der Münzen IMMER zugunsten der diese Münzen verwahrenden Bürger wären. Diese Regeln existieren nicht bewusst in unserem Großhirn.

Würde ich also eine humane Community oder eine humane Kleinstadt gründen, dann würde ich ein Bürgergeld einführen, dass aus möglichst vielen verschiedenen Metallen besteht (Dezentralität). Fällt der Preis eines Metalls ins bodenlose, dann wird dieses per Einkaufsgemeinschaft nachgekauft. Schießt der Wert eines Metalls nach oben, wird ein Teil in einer Verkaufgemeinschaft in die globalen Märkte verkauft. Machen das alle in dieser Welt, dann gehen die Marktpreisschwankungen schon bald dramatisch zurück. Die zunehmenden Schwankungen sind eine Ausgeburt kurzfristigen Denkens, und kündigen ein großes Unglück an.

Ich wiederhole mich hier immer und immer wieder, schon seit zwei Jahren. Auf Facebook habe ich mich inzwischen verabschiedet, nach zwei Jahren, auch dort keine Bewegung. Ich schreibe mir die Finger wund.

Kneim wenn ich dich richtig verstehe, macht der Bitcoin im Grunde das gleiche, deswegen steigt er seit Start.
Es geht um die Nutzung, mehr Nutzer ein höherer Wert. Mehr Arbeiter (Miner) ein höherer Wert, denn auch Miner verkaufen nie alle BTC, werden zu Nutzern und Haltern.
Es sei denn es kommt zu Hypes. Irgendwann werden die Schwankungen deswegen immer kleiner, Hoch und Tiefs näher sich an.

Die Difficulty sorgt für eine gleichmässige Verteilung der Einkommen nach eingebrachter Leistung und verhindert eine Hyperinflation.

Are you a part of the ORB Community or want to be it, then gives your vote! here!! One of the first 30 currencys in the World is Orbitcoin DEV Forum - don't forget free ORB's are here ORB Faucet, tell your friend's - With PoW (without Asic's)/PoS Hybrid-System everyone can mine ORB with general purpose pc-hardware. The PoS (Proof of Stake) generation features very low energy consumption. Green Stake over PoS
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